Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Verbandsliga: TuS Mechtersheim gewinnt beim TuS Steinbach 2:0

Pech mit Pfostenschuss: Berkan Celebi (blau) vom TuS Mechtersheim gegen Riki Schander vom TuS Steinbach.
Pech mit Pfostenschuss: Berkan Celebi (blau) vom TuS Mechtersheim gegen Riki Schander vom TuS Steinbach.

Verbandsligist TuS Mechtersheim hat am Sonntagnachmittag mit dem 2:0 (2:0)-Sieg beim TuS Steinbach am Donnersberg den ersten Saisonsieg gefeiert.

Zwei Spiele, vier Punkte: Das klingt nach einem guten Start für Mechtersheim angesichts immer schwieriger Aufgaben zu Beginn einer Runde. Doch wie in der Vorbereitung, als es einige Aufsehen erregende Resultate für den TuS gab, so hält Sportdirektor Heiko Magin im Gespräch mit unserer Zeitung auch jetzt wieder den Balle flach.

Pätzold überragend

„Wenn wir den Pokalsieg gegen Herxheim hinzunehmen, dann ist es ein guter Start“, so Magin: Selbst am Sonntag sprach er von einem glücklichen Erfolg, gesichert von der neuen Nummer eins im Gehäuse der Mechtersheimer, Neuzugang Sören Pätzold von Verbandsligaabsteiger TSG Pfeddersheim: „Er ist mit 20 Jahren ein kompletter Torwart. Er kann Fußball spielen, rechts wie links. Er ist auf der Linie überragend. Mit 20 Jahren habe ich so etwas noch nicht gesehen.“

Dabei dachte der Sportdirektor insbesondere an die Szenen nach dem Seitenwechsel, als Pätzold nicht nur den Freistoß aus dem Winkel kratzte, was sich der Mann mit Jahrzehnten im Geschäft eigentlich gar nicht erklären konnte. Precious Ofosohene, weitere Sommerverpflichtung, reiht sich derweil ins zweite Glied ein.

Wooten eiskalt

„Es ist gar nicht so einfach, in Steinbach zu gewinnen“, meinte Magin: „Viele obere Mannschaften haben dort Federn gelassen. Beide hatten ihre Chancen.“ Nico Pantano steuerte schon allein aufs Gehäuse zu und verzog dann doch links. Anschließend schlug Ex-Profi Andrew Wooten, nach Zehenproblemen zurückgekehrt, in Mittelstürmermanier kurz vor dem Seitenwechsel zum 1:0-Führungstreffer zu.

Und noch kürzer vor dem Halbzeitpfiff Pantano mit dem 2:0: „Voll in den Winkel“, wie es Magin formulierte: „Danach haben wir den Faden verloren.“ Zwei, gar drei Riesenmöglichkeiten bescheinigte er den heimischen Steinbachern, doch siehe Schlussmann Pätzold. Aber auch die Mechtersheimer kamen noch zu ihren Gelegenheiten, zum Beispiel, als Berkan Celebi, einer der vielen Neuen, am Pfosten scheiterte.

Von den Rückkehrern beim TuS kam auch Lion Schubach zum Einsatz, ebenso Maximilian Krüger nach Verletzungsunterbrechung, der allerdings noch etwas Rückstand aufweist. Die zuletzt eklatanten personellen Schwierigkeiten in der Verteidigung meisterte Trainer Nauwid Amiri durch die Formation Mate Bozic, Daniel Evrard sowie Adrian Malburg. Und nun kehrt Besserung ein. Denn die Defensiven Leander Helbig und Edonart Leposhtaku sind wieder an Bord. Dafür fehlt Evrard, „aber nur ein Spiel“, wie Magin betont. „Wir sind mit den drei Punkten natürlich sehr zufrieden“, so Übungsleiter Amiri nach der Begegnung vor 150 Zuschauern.

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