Speyer Uni: Verzögerungen beim Innovationslabor
Verzögerungen habe es zuletzt gegeben, weil der Estrich nicht sauber um die für Elektroanschlüsse vorbereiteten Bodentanks verlegt worden sei. Das müsste aber mit Nacharbeiten binnen zwei Tagen behoben sein, so Ableiter. Seit voriger Woche stellen die Stadtwerke die Anschlüsse für die Containermodule her, die zusammen das Labor mit rund 300 Quadratmeter Nutzfläche bilden – zuerst Kanal, aktuell Fernwärme, danach noch Strom und Wasser. Für das Regenwasser wird ein eigener Kanal zum Teich beim Gästehaus Otto Mayer gelegt.
Das Innovationslabor soll Mitarbeiter und Gäste des Projekts „Wissens- und Ideentransfer für Innovationen in der Verwaltung“ – kurz: Witi – beheimaten, die mit Drittmitteln von 3 Millionen Euro für fünf Jahre zu Digitalisierungsthemen forschen. Die gut 20 Mitarbeiter sind schon länger am Werk, allerdings in anderen Räumen der Uni. „Der fehlende Versammlungsraum des Labors ist derzeit kein Problem, denn es dürfen sich wegen der Corona-Auflagen ohnehin keine 40 Leute darin treffen“, berichtet Ableiter.
Büros dringend benötigt
Schmerzlich vermisst würden jedoch angesichts der seit einigen Jahren herrschenden Raumknappheit an der Hochschule im Westen der Stadt die neun Büroplätze, die im Labor vorgesehen sind. Die betreffenden Mitarbeiter seien zuletzt in Zimmer des Wohnheims der Universität ausgewichen, die Pandemie-bedingt frei seien, weil derzeit auf digitale statt auf Präsenz-Lehre gesetzt werde.