Volleyball
TuS Heiligenstein Nummer 1 in weiblicher Jugend
Der TuS Heiligenstein blickt wieder auf eine sehr starke Saison in der weiblichen Jugend zurück. Erneut stellt der Verein in der Pfalz- und Rheinland-Pfalz die Nummer eins, von der etliche Titelgewinne zeugen: „Mal wieder“, sagte Trainer Udo Walter im Gespräch mit unserer Zeitung und verdeutlicht damit die Entwicklung der vergangenen Jahre im Vergleich mit den Teams aus Koblenz, Mainz und zum Teil Sinzig: „Damit kann man nur zufrieden sein.“
Für den letzten Knüller sorgten die Unter-15-Jährigen, die auf Südwestebene die hochgewetteten hessischen Vertreter VC Wiesbaden im Halbfinale und im Endspiel Biedenkopf Wetter Volleys 2:0 schlugen. Damit glückte auch die Revanche für die Vorrundenniederlage. Mehr geht in diesem Alter nicht.
Defizite aufgezeigt
Nicht jedes Team schöpfte laut dem Übungsleiter das volle Potential aus: „Aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau und nicht selbstverständlich.“ Klar, das Abschneiden der Unter-16-Jährigen stellten sich alle etwas besser vor. Aber statt dem anvisierten neunten oder zehnten Platz sprang der 15. im 16-er-Feld heraus. „Die mannschaftliche Geschlossenheit hat gefehlt“, meinte Walter. Daher habe es in der Spitze nicht genügt, die Konkurrenz dem sieggewohnten TuS die Defizite aufgezeigt.
Zwei Drittel der U16 spielt 2025/26 weiter in dieser Altersklasse. Der Rest rückt auf. Hinzu kommen Volleyballerinnen, die als U14 einst Position acht bei der DM belegten. Walter: „Wir wollen angreifen und besser abschneiden.“ Die Damen-Bezirksliga beendete die U16 als Erster (wir berichteten).
Zwei-Jahres-Plan
Nun starten vier von ihnen bei den abgestiegenen Damen I in der Landesliga unter Karin Treber. „Wir können noch nichts zu Zielen sagen“, so Walter: „Wir müssen abwarten.“ Wieder verliert der Vereine Akteurinnen wegen Studiums: „Die Jugend füllt auf. Wir sind guter Dinge. Wir müssen nicht zwingend aufsteigen. In zwei Jahren wollen wir das aber schon.“ Was er sich wünscht, trotz aller Schwierigkeiten des Unterfangens: einen Block aus zwei, drei Erfahreneren 20 plus: „Das würde uns stabilisieren.“
Heiligenstein II tritt in der Pfalzliga ans Netz. Der Verein verzichtete auf eine zweite Auswahl in dieser Klasse. Damit seien gemäß dem Coach Verschiebungen zwischen den einzelnen Kadern möglich. Zudem gehen die Römerbergerinnen in Bezirksklasse und Kreisliga ans Netz. Walter erzählt von guten Voraussetzungen: „Vier Mannschaften, vier Trainer.“ Er selbst kümmert sich wieder um die Zweite, Steffen Bergmann neu um die Dritte, Jörn Schwab um die Vierte. Selbst die Hallensituation sieht er nach Wiedereröffnung der Ganerbhalle Dudenhofen als entspannt an.
Beach-Meisterschaften
Die Spielefeste im Vorfeld von Heimspielen möchte der Klub fortsetzen. An drei Terminen in dieser Saison kamen Interessentinnen ohne großen Ehrgeiz am Rundenbetrieb auch aus Ludwigshafen sowie Mutterstadt. Während die Konkurrenz der Region längst dem Beachvolleyball frönt, endet für Heiligenstein die Spielzeit mit südwestdeutschen Meisterschaften der U13. Um die Quali für nationale Championate geht es für sie nicht. Es folgt sogar noch der Bundespokal der Verbandsauswahlen.
Passend zum Frühlingsfest richtet der TuS die Beach-Bezirksmeisterschaft für U14, 16, 18 aus, möglicherweise später die Turniere auf Landesebene. Einmal die Woche bietet Spielerin Greta Vogel altersklassenübergreifendes Training an. Bei U16, 18 und 19 rechnet sich Walter wieder gute Chancen für einen Start bei einer DM aus.
Zudem belebt Organisatorin Lili Palenczat das Ortsturnier bei Musik und Sommerfeeling neu (Samstag, 12. Juli). Es gilt der Modus vier gegen vier bei maximal zwei aktiven Erwachsenen. Anmeldung bis 30 Juni per E-Mail: lili.palenczat@gmx.de