Volleyball
TuS Heiligenstein II steigt auf
„Unser Abstieg war knapp und unglücklich“, sagte Heiligensteins Trainer Udo Walter im Gespräch mit unserer Zeitung: „Danach haben wir drei Spielerinnen an die Damen I verloren, Carolina Schwab, Ella Walter, Emma Russ.“ So gab er nicht die Rückkehr als Vorgabe aus: „Zielsetzung war, jüngere Spielerinnen zu integrieren, Greta Noe und Charlotte Becker. Das hat super geklappt. Sie haben durchgespielt.“
Überzeugung kommt
Um Weihnachten, zu Beginn der Rückrunde, wuchs bei Coach Walter die Zuversicht, doch den Titel zu holen. Denn zuvor lief es in der engen Klasse nicht außerordentlich. Im schwarzen Oktober verlor Heiligenstein gegen die in der Hinserie unbesiegte SG Westpfalz II sowie deren dritte Mannschaft: „Da hatten wir drei Erkrankte. Spielerinnen der Damen III haben ausgeholfen.“
Doch danach blieb der TuS ungeschlagen, nahm Revanche an den Westpfälzerinnen. Am Ende lagen die Römerbergerinnen mit 40 Zählern vorne. Aber es gab noch den Zweitplatzierten SG Südpfalz (35), vom Champion 3:2, was einen weiteren Punktverlust bedeutete, sowie 3:0 in die Schwanken verwiesen. Westpfalz (34) ging als Dritter ein.
Junger Meister
Vorzeitig sicherte sich das Team in der Heimspielstätte Berghausen die Meisterschaft, gefeiert mit Pizza. „Die Mannschaft will zusammenbleiben“, kündigte Walter an: „Wir haben auch einen ganz guten Zulauf. Spielerinnen, auch ältere, wollen ins Probetraining kommen.“ Es sei aber auch nicht ausgeschlossen, dass einige in die Erste (Oberliga) aufrücken, da dort die Schulzeit für ein paar Akteurinnen endete.
Unbegrenzte Austauschmöglichkeiten gebe es nur für Jugendliche unter 20 Jahren. Die Altersstruktur der Damen II reicht bis knapp über 20. Der Großteil zählt 16 bis 18. Als Stärken der Auswahl nannte der Verantwortliche Aufschlag und Annahme sowie den Angriff über die Mitte.
Das Herzstück
Die größten Fortschritte in den vergangenen ein, zwei Jahren bescheinigte Walter Zuspielerin Lea Treptow, nicht nur auf dem Feld, vor allem als Persönlichkeit: „Sie hat sich sehr gut entwickelt. Die Zuspielerin ist immer das Herz.“ Ihre Übersicht ermögliche immer mehr richtige Entscheidungen, wer einzusetzen sei.
Schwächen machte er wenige aus: „Wir sind in allen Bereichen stabil.“ Er selbst betreut den Kader auch 2024/25: „Ja, klar.“ Auf einen Assistententen setzt der Heiligensteiner dabei weiter nicht. Für die Volleyballerinnen geht es nun in die Beachsaison, wenn auch nur für einige zu Wettkämpfen.
Dann geht’s eine Klasse höher: „Unsere anderen drei Mannschaften haben die Ligen gehalten“, erläuterte der Trainer: „Das ist optimal. Es ist immer eine Klasse Luft dazwischen.“