Speyer Trainer Schultz ist bedient

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Dudenhofen. Verbandsligist FV Dudenhofen hat trotz zweimaligen Vorsprungs gestern den Sieg nicht im Spargeldorf behalten und gegen die SG Rieschweiler mit 3:4 verloren.

Dudenhofens Trainer Christian Schultz war bedient: „Es geht nicht nur um einzelne Entscheidungen, aber um die Art und Weise, wie er das Spiel geleitet hat. Trotzdem will ich die Niederlage nicht auf den Schiedsrichter schieben“, sagte er nach dem Abpfiff. „Wenn wir hier spielen, ist einfach immer etwas los“, meinte dagegen SGR-Trainer Björn Hüther. Nach einem Eckball traf Kevin Hoffmann kurios zum 1:0. Abwehrspieler Steffen Sprau wollte den Ball wegschlagen, schoss den Dudenhofener allerdings an, und die Kugel landete im Tor. Drei Minuten später spielte Tolga Barin auf Christopher Koch, der legte auf Scharfenberger, welcher vollstreckte. Die Gäste kamen dann besser ins Spiel und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer zum 1:2. Nach einer Ecke traf Tobias Leonhard aus drei Metern per Kopf. Mit dem Halbzeitpfiff verwandelte Sprau einen Elfmeter zum Ausgleich für die Rieschweilerer. Vorausgegangen war ein umstrittenes Foulspiel. Andreas Langes Einwechslung zeigte Wirkung, auch bei der erneuten Führung durch Koch. Aus dem Mittelfeld überspielte er die Hintermannschaft der SG. Koch ging an Schlussmann Dirk Jank vorbei, scheiterte zuerst an Sprau, der auf der Linie klärte, vollstreckte aber anschließend zum 3:2. Erneut ging Dudenhofen also in Führung, und nochmals brachte ein Elfmeter, diesmal wegen Handspiels, die Gäste zurück in die Partie. Erneut verwandelte Sprau. Stefan Maul setzte den bitteren Schlusspunkt. Von der Strafraumgrenze zog er ab und bejubelte anschließend den Siegtreffer. „Nach dem 3:3 hatten wir wieder eine gute Phase“, teilte Kapitän Christoph Weis mit. Coach Schultz sprach nach der Partie von einem „verdienten, aber glücklichen Sieg. Uns fehlte das Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft.“ Hüther sah einen „gar nicht so unverdienten Sieg“. Er lobte die Moral seiner Mannschaft, die nach zweimaligem Rückstand zurück in die Partie fand: „Uns war klar, dass es ein schweres Spiel wird.“ Nun hofft er, dass der Sieg dem Team Auftrieb gibt und erinnert: „Vergangene Saison hat uns das Spiel in Dudenhofen einen Aufschwung verliehen.“ Schultz erwähnte noch, dass die Spielansetzung für seine Mannschaft nicht ganz glücklich verlief: „Ich will wirklich nicht jammern, aber wenn man in der Bundesliga Montag, Donnerstag und Sonntag gespielt, hätte wären die Zeitungen voll davon gewesen.“ So spielten sie FV Dudenhofen: Fritsch - Buschlinger, Schall (57. Lange), Hoffmann, Barin - Jawad Zein, Enzenhofer (80. Eppel) - Scharfenberger, Falk, Schafhaupt (40. Wittemann) - Koch. |nihe

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