Speyer / Speyerer Umland
Tag der offenen Gartentür: Wer in Speyer und dem Umland mitmacht
Am 14. und 28. Juni öffnen in der Region wieder zahlreiche private Gärten ihre Pforten. Der Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz lädt laut Pressemitteilung beim „Tag der offenen Gartentür“ Gartenfreunde, Naturbegeisterte und Neugierige dazu ein, hinter Gartenzäune zu blicken, mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen, neues über ökologischen Gartenbau zu erfahren und sich inspirieren zu lassen. Die Aktion findet in diesem Jahr an zwei Sonntagen statt und soll die Vielfalt privater Gartenkultur zeigen.
Die teilnehmenden Gärten im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in den angrenzenden Regionen präsentieren sich in großer Bandbreite: von üppigen Staudenanlagen über naturnahe Gärten bis hin zu Themengärten. Viele Gastgeber bieten Führungen an, manche auch Kaffee, Kuchen oder kleine Snacks. Die meisten Gärten sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
In Speyer und dem Umland machen folgende Gärten mit: Cornelia Greverus zeigt ihren Garten im Binsfeld 87 sowohl am 14. Juni als auch am 28. Juni jeweils von 11 bis 18 Uhr. Es handelt sich um einen kleinen Garten des Künstlerhauses „La Casita“ der zukünftigen Greverus-Goyert-Stiftung, einer Treuhandstiftung der Kulturstiftung Speyer. In den Beeten gibt es Kunstwerke verschiedener Künstler zu sehen. Auf der Terrasse mit Blick auf den See können Besucher einen Kaffee genießen. Auch an den anderen Sonntagen im Juni gibt es von 11 bis 18 Uhr eine Ausstellung unter dem Motto „Weibliche Vielfalt“ der Künstlerinnen Isolde Hesse (Malerei) und Gabriele Köbler (Skulptur) zu sehen.
In Neuhofen öffnen gleich zwei Gärten ihre Türen. Diethelm Braun und Thomas Large laden am 14. und 28. Juni in ihren wildromantischen Garten am Waldrand in der Ringstraße ein. Teich, Rosen, Stauden, Strauchpäonien, eine Kakteenecke und eine Sammlung alter Werkzeuge prägen der Pressemitteilung zufolge das Gelände. Nur wenige Straßen weiter, in der Schillerstraße, zeigen Waltraud und Alfons Otte am 14. Juni ihren ökologisch gestalteten, artenreichen Garten mit Blumen, Obstbäumen, Hecken, Mauern, Teich, Lebensturm und einem kleinen Holzbackhaus.
Naturnahe Gärten
Auch in Waldsee öffnen zwei Gärten am 14. Juni. Stefanie und Klaus Zickgraf präsentieren laut Ankündigung ihren 600 Quadratmeter großen naturnahen Garten an einem ehemaligen Bauernhaus in der Schulstraße. Ein begrünter Innenhof, ein großer Naturschwimmteich, Backsteinturm, Hühnerstall und selbstgemachte Gartendeko prägen das Gelände. Für Besucher gibt es Kaffee, Kuchen und Thüringer Bratwurst vom Holzkohlegrill. Ganz in der Nähe zeigt Alois Nieser seinen Rosengarten in der Straße Am Brünnel: Auf rund 800 Quadratmetern wachsen etwa 330 Rosensträucher, Hochstämmchen und Kletterrosen. Dazu gibt es einen Seerosenteich mit Bachlauf, besondere Nadelbäume und viel Lavendel.
In Schwegenheim ist am 28. Juni wieder der Obst- und Gartenbauverein mit seinem Kräutergarten inklusive Rosenbeet im Oberen Waldacker am Waldrand ganz am Ende der Bahnhofstraße dabei. Am Lindenplatz in der Ortsmitte öffnet Sabine Hauck ihren „Back to nature“-Garten ebenfalls am 28. Juni. Der knapp 300 Quadratmeter große Garten bietet unter anderem Tulpen, Narzissen, Krokusse, Schwertlilien und Rosen sowie einen Nutzgarten mit Kräuterschnecke. Der Eingang ist in der Rappengasse gegenüber Hausnummer 57.
Hinweis für Besucher
Da es trotz sorgfältiger Planung kurzfristig zu Änderungen kommen kann, empfiehlt der Verband, die aktuelle Teilnehmerliste kurz vor dem Termin auf der Verbandswebseite unter gartenbauvereine.de/saarland_rheinland-pfalz herunterzuladen.