Speyer Straßensanierung früher fertig

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Ludwigshafen. Die Brunckstraße entlang der BASF ist die Hauptverkehrsader von Norden in Richtung Ludwigshafener Stadtmitte. Dass die Strecke auf einer Länge von 1400 Metern zwischen Ruthenstraße und Friesenheimer Straße seit Ende August ausgebaut wird, hat zwei Gründe: Zum einen ist die Straße, die täglich von 44.000 Fahrzeugen befahren wird, stark sanierungsbedürftig. Zum anderen erfolgen die Arbeiten mit Blick auf den ab 2018 geplanten Hochstraßenabriss, sodass dann die Brunckstraße als Ausweichstrecke das höhere Verkehrsaufkommen gut meistern kann. Baudezernent Dillinger konnte pünktlich zum Jahresende 2015 zwei gute Nachrichten bei diesem Projekt verkünden. Die erste Bauphase zwischen Ruthenstraße und Rottstückerweg ist wie geplant fertig geworden – ohne dass es größere Verkehrsbehinderungen gegeben habe, wie er unterstreicht. Da noch Markierungsarbeiten ausstünden und an den Ampeln gearbeitet werde, „bleibt die provisorische Parallelfahrbahn bis voraussichtlich Ende Januar in Betrieb“, sagt Dillinger. Wichtiger aber sei, dass die eigentlich bis Februar 2017 angesetzten Arbeiten schneller über die Bühne gehen könnten und die Brunckstraße schon Ende dieses Jahres fertig werde. Zu verdanken sei dies einer neuen Arbeitsstättenrichtlinie. Hier wird unter anderem geregelt, wie viel Platz ein Bauarbeiter haben muss (Freihaltefläche), um ungefährdet seiner Tätigkeit nachgehen zu können. Die Stadt habe wegen der neuen Vorgaben die beim Projektstart im August vorgestellte Verkehrsplanung überarbeiten müssen. Mit dem Ergebnis – nicht nur wegen der Zeitersparnis von zwei Monaten – sei er zufrieden, betont Dillinger und sagt: „Trotz des schmalen Raums, der uns für die Bauarbeiten zur Verfügung steht, ist es uns gelungen, wie ursprünglich geplant insgesamt drei Fahrspuren zur Verfügung zu stellen: zwei stadtauswärts und eine stadteinwärts.“ Man habe nur die Wege für Radfahrer und Fußgänger verändern müssen. Die Bauarbeiter arbeiteten weiterhin im Zweischichtbetrieb. Laut Dillinger muss zur Vorbereitung der nächsten Baumaßnahmen ab Dienstag, 5., und bis Freitag, 15. Januar, der Verkehr zwischen Ammoniakstraße und der Einmündung zur Friesenheimer Straße auch stadtauswärts auf eine Fahrspur eingeschränkt werden. „Dies ist notwendig, um neben der Fahrbahn provisorische Fahrbahnflächen anzulegen, die im weiteren Verlauf zeitweise als Fuß- und Radweg und zu einem späteren Zeitpunkt für den Kraftfahrzeugverkehr genutzt werden“, so der Dezernent, der in dieser Zeit auch Verkehrsbehinderungen erwartet. Im zweiten Bauabschnitt wird vom 18. Januar bis Ende Juni die stadteinwärts führende Fahrbahn zwischen den Einmündungen Friesenheimer Straße und Rottstückerweg hergestellt. Stadtauswärts werden dann kaum Probleme erwartet, da es bei zwei Fahrspuren bleibt. Für Radfahrer und Fußgänger gibt es einen gemeinsamen Weg auf der Seite der BASF. Von Ende Juni bis voraussichtlich Dezember wird dann im dritten und letzten Abschnitt die stadtauswärts führende Fahrbahn zwischen Rottstückerweg und Einmündung Friesenheimer Straße ausgebaut. In dieser Zeit stehen unverändert dem stadteinwärts fahrenden Verkehr eine Spur und dem Richtung Norden rollenden Verkehr zwei Spuren zur Verfügung. Allerdings ist dann der auf der Seite der BASF vorhandene Weg für Radfahrer und Fußgänger nicht mehr nutzbar. Der Rad- und Fußgängerverkehr wird laut Stadt daher ab Ende Juni auf die Seite der Kleingartenanlagen verlagert. Noch Fragen? Weitere Informationen und einen Link zur Webcam Brunckstraße gibt es unter www.ludwigshafen.de. Die Webcam ist installiert worden, damit sich Pendler über die Verkehrslage informieren können.

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