Speyer Stadtnotizen: „Wassermann“ Gerd Flaschenträger heute 75

Selten sind die Tage, an denen er sich nicht mit irgendetwas beschäftigt: Sei es im Otterstadter Haus, das er mit seiner Frau Gretel bewohnt, im angrenzenden Garten, mit Spaziergängen im Pfälzerwald oder als nicht eben „stilles“ Mitglied einiger Vereine. Vermutlich noch lieber aber ist es Gerd Flaschenträger, wenn er sich mit dem umtun kann, was mit seiner beruflichen Tätigkeit zusammenhing. Und das war so ziemlich alles, was mit dem Wasser für Speyer und Umgebung zu tun hatte. Heute ist der als Fachbereichsleiter der Stadtwerke in Ruhestand gegangene „Ur-Speyerer“ 75. Flaschenträger hat Maschinenbauzeichner gelernt und war als studierter Maschinenbautechniker tätig, unter anderem als Betriebsleiter des ehemaligen Hallenbades sowie des Neuen Hafens und als dieser zuständig für den technischen Bereich der Flugplatz Speyer-Ludwigshafen GmbH als zuständiger Prokurist. Als Ruheständler berichtete er in den Vierteljahresheften des Verkehrsvereins, im Erzählcafé des Seniorenbüros und in Vorträgen des Stadtarchivs kenntnisreich und bildhaft über die Wasserversorgung und das Badewesen „seiner“ Stadt. Die moderne Landwirtschaft steckt in einer tiefen Krise – so die Speyerer Lufa in einer Veranstaltungsankündigung. Chemische Düngung und Pflanzenschutz, Monokultur und Massentierhaltung – Jahr für Jahr seien tausende Landwirte gezwungen, zwischen Umwelt und wirtschaftlicher Notwendigkeit zu entscheiden. Die Überwindung dieser Gegensätze ist Thema des Vortrags „Landwirtschaft zwischen Ökonomie und Ökologie“ von Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, am Mittwoch, 12. April, 19 Uhr, im Konferenzraum der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (Lufa) Speyer, Obere Langgasse 40. Eintritt frei. |wk