Speyer Stadtnachrichten: Salierbrücke: Einzelhandel will Park-and-Ride-Parkplatz

Forderungen nach Lösungen unter anderem für den Einzelhandel und Pendler während der Sperrung der Salierbrücke bekräftigten gestern Teilnehmer eines Gesprächskreises, den Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) eingeladen hatte, um über die geplante Brückensanierung zu informieren. Wie berichtet, wird die Salierbrücke ab Januar 2019 saniert und ist während der rund zweijährigen Bauzeit einspurig nur für Rettungsdienste und den öffentlichen Nahverkehr befahrbar. Andrea Veth, Vorsitzende der Leistungsgemeinschaft „Das Herz Speyers“, forderte einen Park-and-Ride-Parkplatz mit Umstiegsmöglichkeit zum Shuttlebus. Das werde vom zuständigen Karlsruher Regierungspräsidium geprüft, teilte Eger mit. Die Sanierung war gestern auch Thema im Verkehrsausschuss. Wie berichtet, informiert das Präsidium die Bürger zudem am Montag, 18. Juni, 18 Uhr, in der Stadthalle über die Baupläne. Einen Tag später findet die gleiche Veranstaltung in Hockenheim statt. Grundwasser-Proben zwischen der BASF-Deponie auf der Insel Flotzgrün und dem Wasserwerk Speyer-Süd waren im vergangenen Jahr mit Schadstoffen belastet. Das geht aus dem Bericht hervor, den ein Ingenieurbüro im Auftrag der BASF am Dienstagabend dem Römerberger Hauptausschuss gegeben hat. Das Unternehmen geht allerdings davon aus, dass es selbst im schlechtesten denkbaren Szenario erst in rund 150 Jahren dazu kommen wird, dass die Grenzwerte im Rohmischwasser aus den Speyerer Brunnen überschritten werden. Um gegenzusteuern will die BASF einen weiteren Sanierungsbrunnen in Betrieb nehmen und weitere Messstellen einrichten. Land