Speyer Stadtnachrichten: Jennifer Braun wird neue „Persönliche“ bei OB Seiler

Von Mainz nach Speyer, von der Seite der Ministerpräsidentin an die Seite der Oberbürgermeisterin: Diesen Weg geht Jennifer Braun. Sie wird am Montag, 20. Mai, ihren Dienst als persönliche Referentin von Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) antreten. Braun ist zur Zeit bei der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz die Persönliche Referentin von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Das hat die Stadtverwaltung gestern mitgeteilt. Die 34-jährige Braun ist in Bornheim bei Landau groß geworden. Sie hat in Mainz und Heidelberg Geschichte studiert und mit dem Titel „Magistra Artium“ abgeschlossen. „Ich wollte wieder heimatnäher einen Arbeitsplatz haben“, begründete sie gestern auf Anfrage der RHEINPFALZ ihren Standortwechsel. Ihr Erstwohnsitz sei nach wie vor Bornheim, wo sie auch in der SPD engagiert ist. Die neue „Persönliche“ von OB Seiler hat noch einen besonderen Draht in die Domstadt. „Mein Vater fährt noch jede Woche nach Speyer, um bei Sebastian Däuwel von den Brotpuristen einzukaufen“, sagte sie gestern. Sie selbst bekomme immer ihre Ration davon ab. Sie habe ihre Noch-Chefin Dreyer schon auf den Bäcker aufmerksam gemacht und in der Staatskanzlei für dessen Produkte geworben. Braun wird Nachfolgerin von Max Damaschke, der Persönlicher Referent des Amtsvorgängers von OB Seiler, Hansjörg Eger (CDU), war. Seit Anfang Februar nimmt vorübergehend Silvia Gonsior von der Wirtschaftsförderung die Funktion der Referentin in Doppelfunktion wahr. „Frau Seiler bat mich, sie temporär im Büro OB zu unterstützen, bis die Stelle neu besetzt wird. Ich hatte die Funktion selbst mehrere Jahre inne und bin daher mit allen Anforderungen und Vorgängen noch gut vertraut“, sagte Gonsior auf Anfrage. Die Pulse-of-Europe-Gruppe Speyer (PoE) macht wieder mobil: Am Sonntag, 7. April, 14 bis 15 Uhr, steht am Altpörtel die nächste Kundgebung bevor. Der Aufruf zur Wahlbeteiligung an der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, ist das Ziel. Nachdem die Aktiven bei der jüngsten Demonstration unter dem Motto „Freiheit“ am 3. März auf die Vorzüge der EU hingewiesen hatten, lautet das Motto dieses Mal: „Frieden ist kein Naturgesetz“. Frieden werde oft als Abwesenheit von Krieg und Gewalt wahrgenommen. „Heute ist er aber mehr denn je gefährdet durch zerfallende Bündnisse, Angriffe auf die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Manipulation und Fake News, aber auch durch soziale Verwerfungen in der EU. Darüber wollen wir mit interessierten Teilnehmern sprechen“, sagte PoE-Sprecher Siegbert Brand.