Speyer Stadtnachrichten: Früherer JU-Chef Flörchinger besetzt Ausschüsse für SPD

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Gregor Flörchinger, ehemals Vorsitzender der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) in Speyer, hat die Partei verlassen und orientiert sich in Richtung SPD. Das hat der 31 Jahre Verwaltungsfachwirt, der bei der Pfälzischen Pensionsanstalt in Bad Dürkheim arbeitet, gestern auf Anfrage bestätigt. Mitglied bei den Genossen sei er noch nicht geworden. Er zieht aber jetzt auf dem Ticket der Partei als ordentliches Mitglied in den Ausschuss für Tourismus und Stadtmarketing sowie als stellvertretendes Mitglied in den Kultur-, den Sportausschuss sowie in den Sportstättenbeirat ein. Am Donnerstag im Stadtrat wurden diese und weitere Neubesetzungen von Ausschusspositionen für die SPD mitgeteilt. Dass er – wie andere junge Speyerer – Interesse habe, für die SPD bei der Kommunalwahl zu kandidieren, sei gewiss, so Flörchinger: „Die SPD hat es geschafft, den Generationswechsel hinzubekommen, hat junge Leute in ihren Reihen.“ Sich für seine Stadt zu engagieren, Kommunalpolitik zu machen, habe ihn schon immer gereizt. Zudem sei er im selben Alter wie die kommende OB und kenne sie schon ewig. „Ich hatte schon immer Kontakt zu ihr und der SPD, lange bevor sie gewählt war“, sagte er. Er betonte: „Ich bin nicht im Streit von der CDU geschieden, ich hatte und habe keinen Ärger mit der Partei.“ Junge Leute hätten es dort in den vergangenen Jahren allerdings immer schwer gehabt, berichtete er. Flörchinger hatte 2015 aus persönlichen Gründen den JU-Vorsitz abgegeben. Bei der Aufstellung der Stadtratsliste 2014 war er auf Platz 20 nominiert worden. Im Februar 2013 war er für die CDU in den Stadtrat nachgerückt. Flörchinger ist auch aktiver Fußballer beim FV Dudenhofen. Das Landesamt für Umwelt hat am Speyerlachsee ein vermehrtes Vorkommen der Blaualge festgestellt. Das teilte gestern die Stadtverwaltung mit. Der Speyerlachsee ist das westlichste der Gewässer im Binsfeld. Die anderen Badegewässer im Binsfeld seien nicht betroffen. Für den Menschen seien diese Algen nur dann schädlich, wenn sie direkt und in großen Mengen eingenommen würden. Für Tiere könnten hingegen schon geringe Mengen tödlich sein. Aber auch kleinere Kinder, ältere oder geschwächte Menschen sollten bis zur Entwarnung auf das Baden im Speyerlachsee verzichten, rät die Stadt. Bei der Massenentwicklung der Blaualge verfärbe sich das Wasser olivgrün bis türkisblau. Diese auffällig gefärbten Bereiche sollten alle Badegäste meiden. Wer im Speyerlachsee bade, solle sich danach gründlich abduschen, empfiehlt die Umweltbehörde. Sie hat Informationen dazu unter www.speyer.de ins Netz gestellt.

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