Speyer Stadtnachrichten: Flotzgrün-Erweiterung: Mit Erörterung zufrieden

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Der auf drei Tage angesetzte Erörterungstermin zur von der BASF beantragten Erweiterung der Deponie Flotzgrün ist bereits gestern an Tag zwei in Speyer zu Ende gegangen. Sowohl der Chemiekonzern als auch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf dieses Teils des Planfeststellungsverfahrens. Anträge, Aufregung und Angst prägten die Erörterung aus Sicht von Roland Kirsch, der den Naturschutzverband BUND als Einwender vertrat. „Insgesamt war der Erörterungstermin sehr gut. Vor allem war zu begrüßen, dass von allen Seiten sehr sachlich argumentiert wurde“, teilte SGD-Referatsleiter Manfred Schanzenbächer mit. Die Behörde werde nun prüfen, „ob wesentliche Aspekte gegen die Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses sprechen. Hierbei spielt das von Seiten der SGD eingeschaltete Prüfgutachten eine wesentliche Rolle“, sagte er. Für die BASF sprach Deponie-Leiter Frank Eckert von einer „sehr sachlichen Veranstaltung, bei der wir mit den Einwendern alle offenen Punkte diskutieren konnten“. Kirsch stellte gestern den Antrag zu prüfen, ob für die geschützte Vogelart Flussregenpfeifer im Bereich des geplanten achten Abschnitts ein Refugium geschaffen und ob ein Ersatzlebensraum angelegt werden kann. (tbg) Südwest Eine „offene Gesprächsrunde“ zum Thema Radfahren in Speyer veranstaltet der „Arbeitskreis Fahrradstadt“ am Montag, 25. Januar, 19 Uhr, in der „Alten Schwartzschen Brauerei“, Korngasse 32. Sprecher Martin Moser, CDU-Stadtrat, moderiert, Karl-Heinz Hepper, Fahrradbeauftragter der Stadt, Werner Zink, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Speyer, sowie Senior-Trainer Hans Wels geben ihre Experteneinschätzungen. Zur Einstimmung wird laut Ankündigung ein kurzer Film über Radeln in Mainz gezeigt. „Es soll aufgeklärt und auf alle Sicherheitsfragen eingegangen werden“, heißt es. (rhp)

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