Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Sporthallen: Lage entspannt sich etwas

Werden wieder sportlich genutzt: Hallen auf dem ehemaligen Kasernengelände.
Werden wieder sportlich genutzt: Hallen auf dem ehemaligen Kasernengelände.

Die Hallensituation für Sportvereine in Speyer entschärft sich etwas. Grund ist die Wiedereröffnung der Spielfelder auf dem ehemaligen Kasernengelände.

Dieses Thema haben Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) und der Stadtsportverband bei ihrem regelmäßigen Austausch am Montag erörtert. In der Vergangenheit benötigte die Stadt die zwei Hallen, von denen eine mit Betonboden ausgestattet ist, für die Unterbringung von Geflüchteten, teilte Kabs im Gespräch mit unserer Zeitung mit. Nun sei die Belegung auf 700 bis 750 Menschen zurückgegangen. Hockeyer, Hand- und Basketballer nutzten die Einrichtung zuletzt. „Der Zugang ist aber nicht so einfach und nur für geschlossene Gruppen möglich“, erklärt Kabs.

Standort-Frage auf IGS-Gelände offen

Nichts Neues gibt es in Sachen Hallenneubau. Eine weitere Trainingsmöglichkeit, eventuell mit einigen Sitzgelegenheiten für Zuschauer, erachtet die Bürgermeisterin weiterhin als die realistischste Variante: „Aber auch das wird nicht schnell gehen.“ Die Standort-Frage auf dem Gelände der Integrierten Gesamtschule, immer wieder neben der Kaserne diskutiert, sei offen. Kabs räumte ein, dass nicht mehr Aufkommen erwartet werde, eine zusätzliche Halle aber den Trainingsbetrieb durch eine Mehrfachbelegung der Felder entzerren würde.

Zudem steht die Bürgermeisterin nach ihren eigenen Angaben in Kontakt mit den TSV-Handballern. Sportamtsleiter Christian Seitleben, der der Runde wie Stadtsportverbandvorsitzender Jürgen Kief und sein Stellvertreter Franz Brzoska angehörte, beschäftigt sich derzeit auch mit der Fortschreibung des Sportstättenentwicklungsplans.

Steigende Energiekosten sorgen die Vereine

Ein weiteres Thema des Treffens: Den Vereinen mit eigenen Anlagen brennt die Steigerung der Energiekosten unter den Nägeln. Einige überlegen bereits, den Anbieter zu wechseln. „Jedem steht es frei, das zu tun. Ich würde aber davon abraten“, erklärte Kabs. Mit den Stadtwerken und ihren Mitarbeitern sei der Anbieter direkt vor Ort erreichbar. Zu der Frage soll es nun einen runden Tisch mit allen Beteiligten geben.

Unterdessen ist in Speyer ein weiterer Verein entstanden, der nach dem TSV und dem BIS Basketball anbietet: die Rhinos (Nashörner), benannt nach einem Lieblingsturnier der Gründungsmitglieder. Diese bemühen sich nun um das, was alle Sportler der Stadt beschäftigt: um Hallenzeiten.

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