Meinung Speyers Kliniken sind gerüstet für stürmische Zeiten
Die Kliniken der Domstadt, das „Diak“ mit protestantischen und das „Vincenz“ mit katholischen Wurzeln, stehen auch in schwierigen Zeiten gut da. Trotz der dichtbesiedelten Region mit besseren Rahmenbedingungen für Krankenhäuser als etwa in der Eifel oder im Hunsrück, gibt es dafür keine Garantie. Immer wieder müssen zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen getroffen werden und die benötigten Mittel dafür zur Verfügung stehen. Ob dies gelingt, macht gute Klinikmanagerinnen und -manager aus.
Medizinisch gut aufgestellt zu sein, ist eine weitere Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. In dieser Frage sind die Speyerer Klinikverantwortlichen sehr entschieden. Und auch weil sie den Erfolgsfaktoren stets ausreichend Bedeutung beigemessen haben, sind sie gerüstet für stürmische Zeiten: Die Politik hat Deutschlands Kliniken als große Kostenfaktoren erkannt, auf die Einschnitte zukommen könnten. Zugleich altern die stärksten Jahrgänge des Landes, sodass zumindest in den nächsten zwei Jahrzehnten die Arbeit eher zunehmen wird.
