Speyer Speyer: Germersheimer Hebammen starten am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus
Zwölf zusätzliche Beleghebammen haben am Montag ihren Dienst im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer aufgenommen. Sie gehören zum Germersheimer Hebammenzentrum, das Mitte Januar eröffnet wurde, nachdem die Geburtshelferinnen zum Ende des vergangenen Jahres die Zusammenarbeit mit der Asklepios Südpfalzklinik beendet hatten. Nun kooperieren sie mit dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer, betreuen dort werdende Mütter in einem eigenen Bereich: Drei neue Kreißsäle, davon einer mit Gebärwanne sowie zwei Wehenzimmer, stehen den Hebammen demnach auf 220 Quadratmetern zur Verfügung.
Chefarzt Eissler: „Angebot erweitern“
Nebenan stehen nach Auskunft von Caroline Münchbach, leitende Hebamme am Krankenhaus, sechs Kreißsäle und gut 40 Hebammen für die Ankunft neuer Erdenbürger bereit. Chefarzt beider Bereiche ist Dr. Uwe Eissler. „Wir wollten unsere Geburtshilfe nicht erweitern, sondern das ganzheitliche Angebot der Germersheimer Hebammen mit aufnehmen“, erklärt er. Nach Angaben von Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Walter haben die Diakonissen dafür rund 300.000 Euro in die Hand genommen. Vier Monate hätten Bauabteilung, Fachkräfte und Ärzte bis zur Fertigstellung und Organisation des zusätzlichen Bereichs gebraucht, sagt Walter.
Neue Kolleginnen bis Jahresende
Bis zum Jahresende sollen nach Angaben der Hebammen-Sprecherin 14 Kolleginnen in der Speyerer Klinik und zur Vor- und Nachsorge mit Wochenbettsprechstunden im Germersheimer Hebammenzentrum für Mütter und Kinder sorgen. „Bei uns müssen die Frauen sich zur Geburt anmelden“, weist Piorr-Kemmer auf einen Unterschied zwischen der Kreißsaal- und Beleghebammen-Abteilung des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses hin.