Stichwort So kooperieren Flugplatz und Deutscher Wetterdienst

Von der Industriestraße aus sichtbar: Wetterstation. Der Ultraschall-Windmesser ragt sechs Meter in die Höhe.
Von der Industriestraße aus sichtbar: Wetterstation. Der Ultraschall-Windmesser ragt sechs Meter in die Höhe.

Zum Netz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gehören unter anderem eine Flugwetterzentrale am Flughafen Frankfurt am Main, 15 Flugwetterstationen an internationalen Verkehrsflughäfen sowie Stationen zur Flugwetterbeobachtung an 44 Regionalflughäfen. DWD-Betriebsleiter Kai Jellinghaus erklärt im konkreten Fall die rechtlichen Hintergründe: Der DWD sei dafür zuständig, auch am Flugplatz Speyer/Ludwigshafen die zertifizierten Flugwetterdienste zu erbringen. Er stelle diese jedoch nicht aus Mitteln des Bundes zur Verfügung. „Die FSL Flugplatz Speyer/Ludwigshafen GmbH hat diese beantragt und trägt die vollen Kosten.“ Der DWD habe wiederum die FSL mit dem Betrieb der Anlage unter fachlicher Verantwortung des DWD beauftragt. „Die erfassten Wetterdaten sind für den Flugbetrieb am Flugplatz Speyer unerlässlich“, so Jellinghaus. Er begründet das mit der Weitergabe an Piloten. „Sie können grundsätzlich aber auch an andere Systeme abgegeben und anderweitig genutzt werden.“ Hinter der FSL stehen die Städte Speyer und Ludwigshafen, der Rhein-Pfalz-Kreis und mehrere Unternehmen, davon mit Abstand am größten die BASF.

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