Speyer Segenstuch komplett

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Der alten Tradition der Hungertücher folgend haben sieben Künstler aus den Dörfern der katholischen Pfarrei Heilige Hildegard von Bingen Dudenhofen das „Hildegardener Segenstuch“ gestaltet. Damit nahmen sie Bezug auf den Leitsatz für die diesjährige Fastenzeit: „Es soll zusammenwachsen, was zusammen gehört.“ Die einzelnen Bilder wurden in den jeweiligen Dorfkirchen vorgestellt, und am Ende des Ostersonntagsgottesdienstes wurde das Gesamtkunstwerk in der katholischen Kirche in Heiligenstein präsentiert. „Jedes Bild stellt Stärken und Chancen dar, wie sie in unserer Pfarrei mehrfach zu finden sind“, sagte Pfarrer Josef Metzinger. Aber auch das Besondere, Eigenständige jeder Dorfgemeinde werde in den Bildern hervorgehoben. Metzinger wies auf das künstlerisch gelungene Ziel hin, sowohl bunte Vielfalt als auch Gemeinsamkeiten zu zeigen. An dem Hildegardener Segenstuch mitgewirkt haben die Künstler Anne Krause aus Hanhofen, Robert Schneider aus Berghausen, Elisabeth Kostov (Dudenhofen), Traudel Heim (Hanhofen) sowie Martina Jann-Bettag, Maria Schraut und Monika Steiger aus Harthausen. Musik zum Beispiel, der Regenbogen oder die Gemeinschaft der Gläubigen gehören für sie zu den Gemeinsamkeiten der großen Pfarrei – und die Heimat, die Katholiken in ihrer Kirche finden, egal woher sie kommen. Jede Dorfkirche erhalte eine originalgetreue Kopie des Tuchs, sagte Pfarrer Josef Metzinger auf RHEINPFALZ-Nachfrage und kündigte eine Postkartenaktion für den Erhalt der Gotteshäuser an.

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