Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Schwimmer müssen weiter warten

Erlaubt: Sonnen im Binsfeld. Verboten: Schwimmen.
Erlaubt: Sonnen im Binsfeld. Verboten: Schwimmen.

Die Anzahl der Corona-Infizierten in Speyer – 87 seit Ausbruch der Pandemie – hat sich nicht verändert am Freitag. Die neue Verordnung des Landes zu Auflagen und Hygienekonzepten hat allerdings Handlungsbedarf für die Stadtverwaltung mit sich gebracht. Spannendste Themen dabei: das Bademaxx und die Baggerseen.

Es ist seit Freitag da, das neue Hygienekonzept für Freibäder, das die Stadtwerke als Bademaxx-Betreiber erwartet hatten (wir berichteten). Was noch nicht da ist, ist ein Öffnungstermin für das städtische Frei- und Hallenbad. Stadtwerke-Sprecherin Sonja Daum erwartet einen Beschluss des Aufsichtsrats darüber Anfang nächster Woche. Sie könne aber weder einen Terminvorschlag noch die Anzahl der maximal im Bad zulässigen Besucher nennen.

Immerhin: Die neuen Regeln des Landes seien etwas anders formuliert als die bisherigen, sodass die Werke nun das von ihnen zu tragende Haftungsrisiko für „vertretbarer“ halten. Neu eingeführt worden sei jedoch ein Mindestabstand im Becken von drei Metern, bei dem aus Sicht der Stadtwerke ebenfalls noch um eine neue Formulierung gerungen werden müsse. Es werde nun ein „Betriebs- und Hygienekonzept für das Bademaxx-Freibad erstellt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt“. Klar ist schon laut Daum, dass erhöhte Kosten und Einschränkungen für den Badebetrieb bleiben. Von einer Wiedereröffnung des Hallenbads – theoretisch ab 10. Juni möglich – ist noch nicht die Rede.

Sondersituation Binsfeld

Nächstes Thema: die Badeseen. Das Binsfeld ist – anders als Seen im Umland – weiter für schwimmende Gäste gesperrt. Sich mit den Füßen im Wasser abzukühlen, wird allerdings toleriert. „Eine Entscheidung bezüglich der Öffnung der Badeseen soll Anfang der kommenden Woche fallen“, sagt Lisa Eschenbach, Sprecherin der Stadtverwaltung.

Die Einordnung der Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD): „Die nächste Woche in Kraft tretenden Lockerungen sind ein Erfolg, den wir der bisher stringenten Durchsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen zu verdanken haben. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns aufgrund der guten Entwicklung der Infektionszahlen nicht in falscher Sicherheit wiegen“. Der Erfolg sei „sehr fragil“. Südwest

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