Rollski RHEINPFALZ Plus Artikel SC Speyer kehrt auf den Flugplatz zurück

Los geht’s: Die Schüler auf dem Flugplatz in Speyer.
Los geht’s: Die Schüler auf dem Flugplatz in Speyer.

Der Flugplatz-Wettkampf des SC Speyer stand im Zeichen des Wandels. An einigen Stellschrauben wurde gedreht. Was dabei herauskam, war die Klassik im Rechteck.

Sven Laforce, Sportwart Nordisch, war Triebfeder der veränderten Aufmachung des Wettbewerbs auf der Start- und Landebahn des Speyerer Flugplatzes. Statt eines aufwendigen Parcours für den freien Skatingstil einzurichten, setzte er auf die klassische Variante mit weniger Elementen. Der runderneuerte Skiroller-Lauf im technischen Stil forderte den Teilnehmern nicht nur höchste Konzentration, sondern auch viel Fahrgefühl und Geschick ab.

„Doppelstockschub, Slalom im Diagonalschritt und Doppelstockschieben mit Zwischenschritt waren die Technikvorgaben, die eingehalten werden mussten“, fasste Laforce zusammen. Wer das nicht schaffte, kassierte Zeitstrafen. Nur einmal verhängten die Organisatoren eine solche im Verlauf des Abends.

Höheres Tempo

Optimal waren die Bedingungen aufgrund des nasskalten Wetters zwar nicht. Doch das Engagement der Teilnehmer auf der Strecke blieb davon unberührt. Einsatz bewiesen sie bei den maximal drei zugelassenen Versuchen über eine Runde. Die positive Folge: Mehrere Bestleistungen kamen zustande und das bei einer sauber dargebotenen Technik.

Dass die Starter ein deutlich höheres Tempo anschlugen, lag an den fehlenden Technikelementen, die üblicherweise zum Abbremsen zwingen. „Die engen Kurven der Slalompassage im Diagonalschritt waren dabei eine ernstzunehmende Herausforderung, keine Zeitstrafe zu kassieren“, betonte Laforce.

Bestzeit Nerding

Mit Bestzeiten an die Spitze setzten sich Emma Keppner bei den Schülerinnen (1:41 Minuten) und Carsten Nerding bei den Schülern (1:34 Minuten). „Der ganz große Vorteil des neuen Sprint-Konzepts im klassischen Stil liegt in der Kürze der Aufbauzeit“, machte Laforce deutlich. Nicht zuletzt werde das Vorfeld des Flugplatzes in den Abmessungen optimal ausgenutzt.

Auch den Helfern des SCS bringt die neue klassische Wettkampf-Form deutliche Vorteile. „Wir haben nur etwa 40 Minuten zum Bereitlegen des Materials und eine halbe Stunde zum Aufbau gebraucht“, zeigte Laforce auf. Einweisung und Einrollern waren ebenso viel besser zu händeln. Die Vorfreude auf das kommende Jahr im neuen Wettkampfmodus ist groß. „Wir haben eine großartige Werbung für den Skirollersport gemacht“, fasste Laforce den Freitagabend zusammen.

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