Speyer Runter, rauf und das Pünktchen oben drauf

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In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet, gilt das Altpörtel mit seinen 55 Metern noch heute als eines des höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Von der Aussichtsplattform offenbart sich ein beeindruckender Blick auf die Domstadt. Seit Juni gibt es im Altpörtel eine Dauerausstellung zur Speyerer Zeit des Reichskammergerichts. Von April bis Oktober öffnet das Altpörtel montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr für Besucher seine Türen. Samstags und sonntags ist die Besichtigung von 10 bis 17 Uhr möglich. (caim) Zwischen fünf und zwölf Auftritten spielt die 1993 von Klaus Gehrlein ins Leben gerufene Bluebird Bigband der Städtischen Musikschule jedes Jahr. Ihr Repertoire reicht von Latin über Swing und Funk bis hin zu Rock. Als eine klassische Jazz-Bigband teilen sich die Musiker auf vier „Stimmen“ auf – die Saxophone, die Posaunen, die Trompeten und die Rhythmusgruppe. (caim) Restaurants, Bistros und Cafés gibt es in Speyer wie Sand am Meer; ein besonderes ist jedoch das Kardinal2. Denn Bilder und Skulpturen schmücken die Räume in der Korngasse und werden – wie in einer Galerie – ständig gewechselt. (ndi) Die größte erhaltene romanische Kirche Europas gilt als das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt. Beeindruckend ist unter anderem die Krypta, Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und einer Reihe von Bischöfen. 1981 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, zeichnet sich der Dom bis heute als Touristenmagnet aus. Momentan ist ein Besuch des Denkmals montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 12 bis 17 Uhr möglich. (caim) Im vielleicht weltweit einzigen Museum seiner Art dreht sich alles um das Pfälzer Fabelwesen. Es befindet sich in der Antoniengasse und ist mittwochs bis montags von 14 bis 22 Uhr geöffnet. (caim) Das Geburtshaus von Anselm Feuerbach ist heute eine Gedenkstätte; im Obergeschoss werden Gemälde und Zeichnungen des berühmten Künstlers gezeigt, das Erdgeschoss verfügt über mehrere Ausstellungsräume und eine Gaststube. Einen virtuellen Rundgang durch das Feuerbachhaus macht das Internet möglich – unter der Adresse www.feuerbachhaus.de/virtueller-rundgang. (ndi) Gleich zwei pfälzische Rekorde hält die Gedächtniskirche. Mit 100 Metern ist ihr Kirchturm der höchste der Pfalz, ihre Orgel gilt mit 95 Registern als die größte Südwestdeutschlands. Als Erinnerung an die Protestation wurde sie zwischen 1893 und 1904 im neugotischen Stil errichtet. Dieser besticht durch aufwendige Schnitzereien und farbig gestaltete Fenster – zu bewundern mittwochs, freitags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr. (caim) Besucher des Historischen Museums, die sich für die Kulturgeschichte der Pfalz interessieren, finden in fünf ständigen Sammlungen – Urgeschichte, Römerzeit, Domschatz, Neuzeit und Weinmuseum – Sehenswertes; herausragende Exponate sind der Goldene Hut von Schifferstadt aus dem 14. Jahrhundert vor Christus, der Keltenring aus Rodenbach aus dem 4. Jahrhundert vor Christus und der Kentaurenkopf aus Schwarzenacker aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Außerdem beherbergt das Haus den Domschatz, Ausstellungen für Kinder und Jugendliche sowie kindgerechte Bereiche zu großen Sonderausstellungen, die überregionale Beachtung finden. Geöffnet ist das Historische Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. (ndi) Auf dem Gelände des Technik-Museums befindet sich das Imax Dome Filmtheater. Die riesige Kuppel, auf die der Film projiziert wird, ermöglicht ein einzigartiges Filmerlebnis und gibt dem Besucher das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Ein aktueller Spielplan findet sich im Internet auf www.speyer.technik-museum.de. (caim) Zwischen 1084 und 1349 hat sich in Speyer ein reiches jüdisches Gemeindeleben entfaltet. Ein steinerner Zeuge dieser Vergangenheit ist das Ritualbad; ein Treppenhaus führt über einen Vorraum zum zehn Meter tief gelegenen quadratischen Badeschacht. Hier haben Juden die nach den mosaischen Gesetzen vorgeschriebene kultische Reinigung vorgenommen. Der Judenhof ist bis 31. Oktober, montags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr, und ab 1. November, dienstags bis sonntags, 10 bis 16 Uhr, geöffnet. (ndi) Ein kontinuierliches Programm bietet das Kinder- und Jugendtheater von Oktober bis Juni im Alten Stadtsaal. Das Programm mit etwa 15 Produktionen pro Spielzeit – – darunter drei bis fünf neue – richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen ab zwei Jahren. Außerdem hält der Bus des Kinder- und Jugendtheaters in Stadtteilen, auf Plätzen und Schulhöfen – mit welchen Stücken steht im Internet unter theater-speyer.de/. (ndi) Die öffentliche wissenschaftliche Bibliothek hat die Aufgabe, die Bevölkerung mit Medien zu versorgen. Und davon gibt es viele; allein 4141 Zeitschriften werden laufend gehalten. Weitere Aufgaben sind die Sammlung, Erschließung, Bewahrung und Vermittlung der Rheinland-Pfalz-Literatur für den ehemaligen Regierungsbezirk Pfalz sowie die Mitarbeit an der Erstellung der Landesbibliographie. Daneben gibt es Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte und Bestandspräsentationen der Musikabteilung. Die Bibliothek in der Otto-Mayer-Straße ist montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr, und samstags, 9 bis 12 Uhr geöffnet. (ndi) Im ehemaligen Maut- und Verwaltungsgebäude der von 1865 bis 1938 bestehenden Schiffbrücke präsentiert sich – unweit des Restaurants und Biergartens „Alter Hammer“ und des Rheins – das Museum im Brückenhaus. Hier sind im Besitz des Schiffbauer-, Schiffer- und Fischervereins befindliche Modelle, Geräte und Urkunden zu Schiffbau, Rheinschifffahrt und Fischerei ausgestellt. Die Stücke reichen von den Anfängen der Thematik bis zur Gegenwart. Sie können von April bis September sonntags von 14 bis 17 Uhr bestaunt werden. (caim)

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