Speyer Roth klaut die Kugel, marschiert und trifft

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NEUHOFEN. Mit 7:0 (3:0) haben die Damen des FV Berghausen das Finale um den Kreispokal in Neuhofen gegen den ASV Waldsee gewonnen. Es war ein souveräner Erfolg des Favoriten, der mit einem konzentrierten Start früh die Weichen auf Sieg stellte.

Gleich mit der ersten Aktion nahm Birthe Roth den anstoßenden Waldseerinnen den Ball ab, marschierte auf das Tor zu und verwandelte sicher. Als die ASV-Frauen noch versuchten, sich zu organisieren, erhöhte Nina Herrle nach einem schönen Doppelpass mit Roth auf 2:0. Waldsee fand danach etwas besser in die Partie und schaffte es, sich dem Tempo des Landesligaersten Berghausen anzupassen. Rania Melzer hatte zwar für Berghausen noch zwei gute Möglichkeiten. Aber auch der Bezirksligist kam zu Chancen. Anja Fischer, die Beste ihrer Mannschaft, erhielt nach einer guten Viertelstunde die Gelegenheit, zu verkürzen. Nach einer knappen halben Stunde bot Fatima Imrhan im FVB-Kasten bei einem Schuss von der Strafraumkante ihr ganzes Können auf, um den Anschlusstreffer zu verhindern. In der 32. Minute verhinderte Waldsees Torfrau Selina Eckrich mit einer tollen Fußabwehr eine Großchance der allein auf sie zueilenden Anna Haensel. Etwas vor der Pause erhöhte Roth auf 3:0 und sorgte damit für die Entscheidung. Kurz nach dem Wechsel markierte Melanie Mattern mit einem Weitschuss das 4:0. Waldsee kämpfte bis zum Schlusspfiff aufopferungsvoll und verkaufte sich ordentlich. Eigene Chancen blieben für die tapferen ASV-lerinnen in den zweiten 45 Minuten aber Mangelware. Einige schöne Kombinationen münzte aber auch der FV nicht um. Als die Kräfte der Außenseiterinnen zunehmend schwanden, legten Stürmerin Haensel mit einem sehenswerten Kopfball nach einer Ecke und Herrle mit einem Doppelpack nach. ASV-Trainer Markus Meinen: „Es war ein Klassenunterschied heute, ganz klar. Für uns ist das Erreichen dieses Finales schon ein Riesenerfolg. Wir wollen jetzt den Aufstieg in die Landesliga klarmachen. Dort können wir dann im Mittelfeld mithalten.“ Sein Gegenüber Branko Ivanovic: „Wir waren schon der Favorit und wollten ja auch gewinnen. Ich habe mir das aber schwerer vorgestellt und 3:1 oder 3:2 für uns getippt“. Die frühen Tore haben gutgetan, meinte Coach Ivanovic: „Dann kam Waldsee eine Zeit lang gut auf und hätte ein Tor schießen können. Am Ende waren wir konditionell und spielerisch überlegen.“ Mit dem Siegerpokal im Arm und von seinen Spielerinnen mit Sekt geduscht, kündigte er eine lange Nacht an: „Wir fahren jetzt alle zusammen nach Speyer und feiern. Da geht noch was.“

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