Speyer Rauschendes Wasser: Ampel könnte „abgesoffen“ sein
Die Ursache des Ampel-Ausfalls an der vielbefahrenen Kreuzung „Rauschendes Wasser“ steht noch nicht fest.
Zur ersten Vermutung der Stadtverwaltung, Ratten könnten den entscheidenden Kabelschaden verursacht haben, ist jetzt laut Stadtverwaltung eine zweite gekommen. Sprecherin Anna Hahn auf Anfrage: „Beim Prüfen der Kabel wurde auch festgestellt, dass die Isolierung nicht mehr in Ordnung ist. Die Kabel an dieser Anlage sind zwischen 30 und 40 Jahre alt, und es erscheint möglich, dass auch eingedrungenes Wasser zum Ausfall beigetragen hat.“
Die Ratten-Theorie sei aber nach wie vor nicht vom Tisch: „Die Techniker haben bei ihren Arbeiten Rattenlöcher gefunden, die beim Nachgraben aber plötzlich endeten.“ Da die Kabel stellenweise in der Erde verlegt seien, seien noch keine Nagespuren festgestellt worden. „Beiden Optionen, die zum Ausfall der Anlage geführt haben könnten, wird nachgegangen“, so die Sprecherin.
Tempo reduziert
Die Ampeln an der Kreuzung von Wormser Landstraße, Bahnhofstraße und Friedrich-Ebert-Straße sind seit drei Wochen außer Betrieb. Seither muss die Vorfahrt auf Grundlage der Beschilderung gewährt werden, was schon zu Unfällen geführt hat. Die Stadt hat aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit an der Kreuzung auf Tempo 30 reduziert und die Fußgänger teilweise umgeleitet.
Beim Zeitplan für die Gesamtmaßnahme bleibt die Schätzung, dass bis Ende November gearbeitet werde. Die neuen Kabel für die Instandsetzung seien bestellt. Zunächst war gehofft worden, die Reparatur innerhalb einer Woche abschließen zu können.