Speyer Peltschs Abschied

«Waldsee». Zum Abschluss ihrer ersten Oberliga-Saison in heimischer Umgebung fordern die Handballerinnen der TG Waldsee den bereits feststehenden Vize-Meister. Heute um 18 Uhr erwartet der Neuling die HSG Hunsrück in der Rheinauenhalle. „Wir wollen unserem Publikum noch einmal ein gutes Spiel zeigen“, sagte TG-Trainer Gerd Götz.
Den Klassenverbleib haben die Gastgeberinnen aus Waldsee bereits erreicht, so dass die Begegnung sportlich keine Brisanz mehr bietet. Waldsee könnte sich im Klassement noch um maximal zwei Plätze verbessern. Die Pfälzerinnen haben sich aufgrund ihrer guten Vorstellung beim 31:31-Remis im Hinspiel und ihrer starken Rückrunde Respekt beim Gegner verschafft. Hunsrücks Übungsleiter Sascha Burg jedenfalls, der den Seinen im Hinspiel einen möglichen schlechten Tag zubilligte, zählt Waldsee zu den aktuell besten Teams der Liga und verweist auf den Ausfall wichtiger Leistungsträgerinnen beim Gast. TG-Übungsleiter Götz ist ob des vermeintlichen Understatements überrascht: „Wir lassen uns nicht blenden und sind schon gar nicht der Favorit. Auch wenn einige fehlen, hat die HSG Hunsrück noch genug Leute, die Handball spielen können. Diese Mannschaft hat in allen Bereichen mehr Möglichkeiten als wir.“ Eine Chance sieht Götz, wenn seinen Eleven so prima ins Spiel kommen wie in der Vorrunde. Allerdings geht die TG Waldsee inzwischen personell auf dem Zahnfleisch. Kaum eine Spielerin klagt nicht über eine Blessur, die Verschleißerscheinungen nach der harten Oberliga-Runde sind offensichtlich. Lea Eckrich, Julia Barth und Sevda Yilmaz mussten ihr Trainingspensum deshalb reduzieren. In der Aufstellung gibt es dennoch keine Veränderungen. Torfrau Vanessa Peltsch, vor der Spielzeit aus Hochdorf gekommen, will eine Pause vom Handball in Anspruch nehmen und wird verabschiedet. Nach der Begegnung sind die treuen Waldseer Fans zum Grillen und Trinken eingeladen.