Handball
Oberliga: HSG-Premiere in der Goldberghalle
Am kommenden Sonntag spielt um 18 Uhr der TV Bassenheim bei den Schützlingen von Jan Burgard und Christian Louis vor. Ein Training, um sich an die alte, neue Umgebung zu gewöhnen, war leider nicht möglich. Das Spiel wird den ersten Kontakt darstellen. „Wir hätten gerne in der Goldberghalle trainiert, um ein Gefühl für die Verhältnisse zu bekommen.“ Ein Problem sieht Übungsleiter Burgard allerdings nicht. Auswärts müsse man sich auch auf andere Bedingungen einstellen.
Im Hinspiel haben die Rheinländerinnen den Aufsteiger mit 32:17 deklassiert. Die HSG hatte bis kurz vor der Pause gut mitgehalten und kam erst nach dem 12:18 im letzten Drittel der Begegnung völlig unter die Räder. Der Tabellenfünfte aus der Nähe von Koblenz mit Trainer Zdravko Guduras ist auch beim zweiten Aufeinandertreffen favorisiert.
Matterns Einsatz fraglich
„Wir haben uns damals nicht mehr durchsetzen können“, sah Burgard den Angriffsschwung der Seinen mit zunehmender Spieldauer erlahmen. Bassenheims erfahrene Hintermannschaft hatte die Gäste voll im Griff. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten ging bei den HSG-Akteurinnen verloren. Burgard sieht seine Schützlinge inzwischen einen Schritt weiter. Zum einen ist das Selbstvertrauen mit den ersten Punktgewinnen gewachsen. Zum anderen wüssten die Spielerinnen, dass sie sich von einer hart arbeitenden Deckung nicht abschrecken lassen dürften, sondern dahin gehen müssten, „wo’s auch mal wehtut. Wir müssen über 60 Minuten kämpfen“, fordert er.
Drei Komponenten müssen nach seiner Ansicht für eine Überraschung zusammenkommen: Seine Deckung muss richtig zupacken, sein Angriff mutig sein und die Fans müssen die Einheimischen zahlreich und lautstark unterstützen. „Hoffentlich sind alle neugierig auf die Halle“, wirbt er um Unterstützung. „Wenn wir also spielen, was wir können, sagt mir mein Gefühl, wir können etwas reißen.“
Personell ändert sich bei Lingenfeld/Schwegenheim kaum etwas. Maren Mattern ist umgeknickt und laboriert an einer Fußblessur. Ihr Einsatz ist fraglich.