Fussball
Oberliga: FV Dudenhofen erwartet FC Speyer 09 zum Testspiel
„Wir haben ja schon im Sommer gegeneinander gespielt“, erklärte Dudenhofens Sportdirektor Nico Henrich am Freitagmittag im Gespräch mit unserer Zeitung. Damals noch Trainer Kevin Hoffmann habe dann direkt ein Rückspiel vereinbart: „Wir haben ein gutes Verhältnis zum FC Speyer 09.“ Das gelte auch für den gerade erfolgten Wechsel von Luca Teutsch zurück zum Landesligisten.
Der FVD bereitet sich seit Montag wieder vor. Zum Auftakt stand eine Leistungsdiagnostik in Kaiserslautern mit Sprüngen, Sprint und Ausdauer, die auch Konkurrent Arminia Ludwigshafen nutzte. Henrich: „Wir haben Oberligadaten zum Vergleich. Wir sind gut drauf.“ Am Dienstag, nach dem freien Mittwoch am Donnerstag und Freitag bat Trainer Reńe Reichling auf den Platz.
Reichling dabei
Mit zum Kader gehört nun fest Sechser Roman Reichling, Bruder des Coachs. „Eigentlich war das für den Sommer geplant“, so der Sportdirektor: „Aber er hat sich stetig gut entwickelt und es verdient.“ Er kennt den Neuzugang aus dem Bezirksligaaufgebot aus seiner eigenen Trainertätigkeit bei JFV Ganerb. Reichling verbrachte auch schon Zeit in Speyer.
Dudenhofen reagierte damit auch auf die sich dahinziehenden Ausfälle von Tom Handrich und Simon Bundenthal, die noch nicht wie erhofft wieder einstiegen. Mit Jannik Styblo (Kreuzbandriss) rechnen die Verantwortlichen ohnehin erst zur Sommervorbereitung. Die Gespräche mit dem bisherigen Kader sind damit fast abgeschlossen.
Schilling grübelt
„Wir sind glücklich und haben ein ganz, ganz tolles Fundament“, meinte Henrich. Offen bleibt noch die Personalie Torwart Philipp Schilling, der sich mit Rücktrittsgedanken trage. Am Samstag steht er mit Nils Gehrlein zur Verfügung, weil sich auch Maxime Kleins Handbruch als hartnäckig erweist. Gehrleins Zukunft hänge von dieser gesamten Situation ab. Ansonsten schöpfe der Übungsleiter aus dem Vollen: „Wir haben einen kompakten Kader. Das hat Vorteile. Aber wir müssen damit abgehen.“
Ein fest eingeplanter Wintertransfer sei geplatzt. Der Sportdirektor schloss weitere punktuelle Zugänge nicht aus: „Es wird aber keinen größeren Umbruch wie im Sommer mit sieben, acht Neuzugängen geben.“ Zudem sei geplant, weitere Akteure aus der Zweiten hochzuziehen. Schon jetzt in den Tests erhielten immer wieder Kicker ihre Chance.