Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: FV Dudenhofen erwartet Arminia Ludwigshafen

Steigerung im Test gegen FC Nöttingen: Sven Hoffmann (links) vom FV Dudenhofen gegen Matej Mijic, hinten Torschütze Marvin Spren
Steigerung im Test gegen FC Nöttingen: Sven Hoffmann (links) vom FV Dudenhofen gegen Matej Mijic, hinten Torschütze Marvin Sprengling.

FV Dudenhofen kehrt mit einem richtungsweisenden Spiel in den Abstiegskampf zurück. Warum die Chancen nicht schlecht stehen und wer die Gewinner der Vorbereitung sind.

Die Schulnote drei und die Fünf auf der Zehnerskala vergibt Sportvorstand Florian Kober an die Vorbereitung seines Oberligisten FV Dudenhofen, also so lala, okay, aber könnte besser. Die Rückkehr in den Punktspielbetrieb erfolgt am Freitag (19.30 Uhr) zuhause im Abstiegskampfduell mit Arminia Ludwigshafen.

Dank des Kunstrasens zog Trainer René Reichling alle Einheiten wie geplant durch. Hinzu kam eine Einheit Yoga mit Trainerin Sabrina Vogel aus Römerberg, weniger auf die entspannende als die gymnastische Art: Kober berichtet im Gespräch mit unserer Zeitung vom Hörensagen: „Sie waren kaputt hinterher. Tom Handrich tat alles weh.“ Und sein Gegenüber im Büro besucht fast täglich das Fitnessstudio: „Es hat seinen Sinn erfüllt. Es war eine Willenseinheit.“

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Tiefpunkt Herxheim

„Zum Auftakt gegen Speyer nach langer Zeit war ich zufrieden“, fasste er die Testspielserie zusammen Gegen Kandel sah er einen ordentlichen Auftritt, im Duell mit Nöttingen bis auf die ersten 30 Minuten: „Gegen Herxheim waren wir gar nicht zufrieden. Gegen Waldhof war es sehr durchwachsen, aber besser als gegen Herxheim, was aber auch keine Kunst ist.“

Die meisten Trainingseinheiten seien unter ordentlicher Beteiligung zufriedenstellend verlaufen. Dann fehlten die Offensiven Jule Scharfenberger sowie Eric Häußler. Der aus der Bezirksliga aufgerückte Trainer-Bruder Roman Reichling hinterließ Eindruck. Kober: „Er hat es richtig, richtig gut gemacht, ob im Training oder im Spiel. Er hat gleich Fuß gefasst.“ Doch auf seiner Sechserposition wartet Konkurrenz mit Sanel Catovic, Handrich, Marvin Klehr. Selbst Kapitän Marvin Sprengling und Irfan Catovic tauchten da schon auf.

Petzold trifft

Dominik Petzold kam zwar auf viele Oberligaspiele, aber dafür wenig Einsatzminuten: „Er ist immer da, gibt immer Vollgas. Für ihn war es wichtig, jetzt auch mal zu treffen.“ Der ehemalige Torwart vergisst Elias Bagna nicht: „Er hat sehr wenig gespielt und sich dann auch noch am Knie verletzt. Jetzt ist er in besserer Form.“

Er schätzt die Geduld seines Akteurs, aus der Jugend kommend nicht gleich einen Stammplatz zu erhalten und dann schnell wieder zu wechseln: „Bei uns ist die Jugend gut aufgehoben“, führt Kober die Beispiele Sven Hoffmann, Yannis Albrecht, Eigengewächs Klehr, Luca Henrich und Luca Teutsch auf.

Vier der nächsten fünf Partien steigen nun im Spargeldorf: „Wir müssen jetzt einen Sprung machen, wenn wir die Klasse halten wollen“, meint Kober: „Wir üben aber keinen Druck aus. Wir haben nur ein Spiel zuhause gewonnen. Das kann nicht unser Anspruch sein. Alles, was um uns herum ist, kommt noch“ – FV Eppelborn, Spfr Eisbachtal, FV Diefflen. Selbst die Koblenzer RW und Cosmos, SV Auersmacher scheinen nicht unerreichbar, aber am Freitag erst mal Arminia: „Das wird richtungsweisend.“ Kober rechnet dann im nicht allzu großen Kader wieder mit Scharfenberger und Häußler.

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