Speyer Neue Erdölbohrung in Speyer: Erste Ergebnisse über den Erwartungen

Positives Zwischenergebnis des Betreibers: Erdölbohrung in Speyer.
Positives Zwischenergebnis des Betreibers: Erdölbohrung in Speyer.

Die Erdölbohrung „Römerberg 10“ in Speyer ist erfolgreich in Produktion gesetzt worden.

Über ein positives Ergebnis seiner ersten neuen Erdölbohrung in Speyer seit mehr als drei Jahren berichtet das Konsortium aus den Firmen Palatina Geocon und Neptune Energy, das die Förderung seit 2008 gemeinsam stemmt. Die im Oktober begonnene Bohrung sei erfolgreich abgeteuft und getestet worden. „Die ersten Ergebnisse zeigen vielversprechende Ölmengen“, so die Firmen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf des Projekts. Alles lief wie geplant“, wird Horst Prei, Asset Leiter bei Neptune Energy, zitiert.

Rund drei Monate dauerte der Mitteilung zufolge die Bohrphase, bis die Lagerstätte in rund 2500 Metern erreicht war. Anschließend erhielt die Bohrung einen Förderstrang und wurde erstmals getestet. „Erst danach verschließen wir die Bohrung vorübergehend und bauen die Bohranlage ab. Wenn der Platz geräumt ist, schließen wir die Bohrung an die bestehenden Fördereinrichtungen an“, erklärt Jürgen Siewerth, Prokurist bei Palatina Geocon, das weitere Vorgehen.

Die ersten Testergebnisse lägen über den Erwartungen. Laut Preis wird nun beobachtet, wie stabil sich die Förderrate entwickelt. „Verlässliche Aussagen zur langfristigen Förderleistung können wir allerdings erst nach einigen Wochen treffen.“ In den vergangenen Monaten lag die tägliche Fördermenge auf den zwei Clusterplätzen in Speyer laut Konsortium bei rund 300 Tonnen. Dies solle sich nun deutlich erhöhen. Die Planungen für die Folgebohrungen Römerberg 11 und 13 liefen bereits. Sie sollen 2027 umgesetzt werden. Außerdem würden auf den Betriebsplätzen größere Lagertanks ohne zusätzlichen Flächenbedarf errichtet.

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