Speyer Mother’s Finest in Dudenhofener Festhalle

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Keine Experimente : Der alte Wahlkampfslogan des damaligen deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer kann auch für Mother’s Finest gelten. Am Dienstagabend gastierte die amerikanische Soul-, Funk- und Rockgruppe in der Dudenhofener Festhalle. Fast komplett in der Originalbesetzung um die Säulen Joyce „Baby Jean“ Kennedy (unser Bild), Glenn „Doc“ Murdock, Jerry „Wyzard“ Seay am Bass und Gitarrist Gary „Moses Mo“ Moore. Die Songauswahl war ebenfalls konservativ gehalten: Wer die Hits der Band wie „Micky’s Monkey“ und „Baby Love“ hören wollte, kam auf seine Kosten. Vom vor drei Jahren veröffentlichten aktuellen Album „Goody 2 Shoes & The Filthy Beasts“ gab es dagegen nur zwei Stücke zu hören. Leider ist die Festhalle mit ihren baulichen Gegebenheiten nur bedingt für große Produktionen geeignet. So brachten nach dem Soundcheck zusätzlich aufgebaute Bassboxen zwar mehr Druck, aber nicht unbedingt mehr klangliche Transparenz. Die gut 350 Besucher gingen dennoch größtenteils zufrieden nach Hause. Mother’s Finest erklärten, gern nächstes Jahr wiederkommen zu wollen, aber der Kulturverein als Veranstalter hat einen strikten Zweijahres-Turnus, vorher geht nichts. Auch in Dudenhofen gilt: keine Experimente.

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