Speyer Mit Nano und Giga auf den ersten Platz

Freuen sich über Platz eins und 5000 Euro für ihre Schule: Felicitas Naab und Gabriel Weihe aus der Klasse 4 b.
Freuen sich über Platz eins und 5000 Euro für ihre Schule: Felicitas Naab und Gabriel Weihe aus der Klasse 4 b.

Die Grundschule Dudenhofen hat bei der Verleihung des ersten Medienkompetenzpreises der Heinrich-Vetter-Stiftung im Mannheimer Technoseum den ersten Platz unter zehn Schulen belegt und bekommt als Preisgeld 5000 Euro.

Der Tag des Museums und Muttertag wird den 17 Schülern der Klasse 4b der Clemens-Beck-Grundschule Dudenhofen noch lange in Erinnerung bleiben. Wie Klassenlehrer Andreas Blättner berichtet, hatte die Heinrich-Vetter-Stiftung zehn Schulklassen aus der Metropolregion Rhein-Neckar zu einem sechsstündigen Workshop zu den Themen Smartphone, Internet und Online-Programmoberfläche Scratch ins Technoseum eingeladen. Neben den Gefahren bei der Nutzung von Handy und Internet erlernten die Kinder der vierten und fünften Klassen auch das einfache Programmieren mit Scratch und staunten nicht schlecht, als sie innerhalb von weniger als fünf Minuten ein Spiel programmiert hatten. Für den Wettbewerb durften dann ein mit Scratch programmiertes Spiel, ein Trickfilm oder ein Quiz eingereicht werden. Die Dudenhofener Viertklässler programmierten die animierte Geschichte von den beiden außerirdischen Mondlingen Nano und Giga vom Planeten Omega 08/15, die von einem Forschungsroboter fotografiert werden sollten, sich aber weigerten. Auch die Aliens bestanden auf ihre Persönlichkeitsrechte und gelangten somit auch anonym auf die Erde. Die Jury lobte, dass die Dudenhofener Präsentation „charmant“ sei und alle geforderten Kriterien erfülle – der erste Platz ging somit nach Dudenhofen. Die beiden Schüler der 4b, Felicitas Naab und Gabriel Weihe, die kurz zuvor das Projekt vor einem großen Publikum im Auditorium des Technoseums vorgestellt hatten, nahmen den Preis begeistert entgegen.

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