Speyer Mindestens zehn Punkte

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Dudenhofen. Im zweiten Jahr hintereinander schickt die HSG Dudenhofen/Schifferstadt in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar eine männliche C-Jugend-Vertretung an den Start.

Altersbedingt rückten zwölf Spieler in die B-Jugend auf. Lediglich zwei Akteure aus der vergangenen Saison blieben. Dazu stießen jeweils sechs Talente aus der früheren C2-Jugend sowie altersbedingt aus der letztjährigen D-Jugend. „Unser Ziel ist, jeden Spieler individuell weiterzuentwickeln, um in den nächsten Jahre weiterhin in der Oberliga mitspielen zu können“, sagte HSG-Trainer Christian Grill. Dudenhofen/Schifferstadt gehe als Außenseiter in die Runde und wolle mindestens zehn Punkte holen. Grills Titelfavoriten heißen TV Hochdorf, TSG Friesenheim und SV 64 Zweibrücken. Nach der Hallenrunde übten die Panther, wie sich die Akteure der Spielgemeinschaft nennen, dreimal pro Woche weiter. Schweißtreibend verlief das Trainingslager in Schifferstadt, wo bei 35 Grad an drei Tagen sieben Einheiten auf dem Programm standen. Gegen Pfalzligafavorit TV Offenbach spielte die HSG 36:36 und besiegte Oberligist JSG Hunsrück mit 21:12. Bei den Turnieren in Neuhofen (Dritter), Rheingönheim (Zweiter), dem eigenen Otto-Hammer-Gedächtnisturnier und in Schwegenheim (jeweils Dritter) sprangen vordere Plätze heraus. Wissam Mourad steht nach Bänderriss und acht Wochen Pause wieder im Training. Aber Jannik Hauck fehlt wegen seiner Knieverletzung noch auf unbestimmte Zeit. Zur Abwechslung besuchten die Jungs das Bundesliga-Match der Rhein-Neckar-Löwen gegen die SG Flensburg/Handewitt. „Die Spieler ziehen gut mit und wissen, dass ihnen eine schwere Runde bevorsteht. Stimmung und Motivation sind aber sehr gut“, meinte Grill: „Wir stehen in der Abwehr ganz gut da. Die Bewegungsabläufe passen soweit.“ Dort lag ein Trainingsschwerpunkt, da lediglich zwei C-Junioren die 3-2-1-Deckung kannten und alle anderen bei null anfingen. In der Offensive studierte die HSG zwei neue Spielzüge ein. Das Umschaltspiel müsse noch verbessert werden. Grill: „Da wir körperlich relativ schwach sind, müssen wir mit viel Tempo kommen, um torgefährlich zu werden.“ Aber im Angriff fehle manchmal noch etwas die Geduld. Als Stützen der Mannschaft nannte der Coach Auswahlspieler Finn Schutzius, der auch gleichzeitig mit Lukas Rieder Kapitän ist, und Abwehrchef Leandro Börniche. Den Leistungshöhepunkt seiner Sieben erwartet er Mitte/Ende Oktober, „da viele Spieler noch keine Oberligaluft geschnuppert haben“. Grill hofft bei den Heimspielen auf eine volle Halle, um vielleicht dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.

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