Speyer Mehr Trainingsorte für Sportvereine

91-96447696.jpg

Die Ortsgemeinde Römerberg will den Bau einer neuen Trainingshalle und eines Kunstrasenplatzes prüfen. Das hat der Ortsgemeinderat auf Antrag aller Fraktionen bei einer Enthaltung beschlossen.

In einer gemeinsamen Sitzung des Ortsbürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden mit Vertretern der betroffenen Vereine sowie der Verwaltung seien sich die Anwesenden einig gewesen, dass die vorhandenen Sportstätten kaum ausreichen, den vorhandenen Bedarf zu decken. Zum Training müssten Römerberger Sportler bereits jetzt zum Training in andere Orte – nach Schwegenheim, Dudenhofen oder Speyer – fahren. Der Bau einer Trainingshalle eigens für die Hallensportvereine könnte die Situation deutlich verbessern, heißt es in der Begründung des Antrags. Selbiges gelte für den Bau eines Kunstrasenplatzes mit Blick auf die Fußballvereine. In einem nächsten Schritt soll nun ein Arbeitskreis gebildet werden mit Vertretern von Vereinen, Ortsgemeinderat und Verwaltung. Er soll sich unter anderem mit der Standortfrage, der sportlichen Gestaltung, der Bauweise beschäftigen und eine „bedarfsorientierte und finanzierbare“ Lösung erarbeiten. Da es sich bei dem Gebäude um eine reine Funktionshalle handeln soll, müsste diese an eine bestehende Halle mit entsprechender Infrastruktur – also die Rhein-Pfalz-Halle oder die Schulsporthalle Berghausen – angedockt werden. Der Standort eines möglichen Kunstrasenplatzes ist hingegen noch völlig offen. Grünen-Fraktionssprecher Matthias Hoffmann sagte, dass bereits „gute erste Gespräche“ geführt worden seien. Er betonte die Wichtigkeit, Zuschussanträge möglichst früh zu stellen. Ziel müsse sein, dass diese bis November bei der Kreisverwaltung vorliegen. Bei der Abstimmung enthielt sich lediglich Jürgen Schall (Grüne), der Zweifel an der Finanzierbarkeit geäußert hatte. |zin

x