Speyer Lions Club vergibt Schwerd-Preis: Anerkennung und Erwartungen
Die Schülerinnen und Schüler wurden zur Auszeichnung von ihren Lehreinrichtungen vorgeschlagen und stellten sich auch der Jury um den Beauftragten des Preises, Günter Kirchberg, vor. „Ihre Leistungen sind gleichermaßen großartig und sie liegen sehr nah beieinander“, schickte er der Entscheidung voraus, die salomonisch getroffen wurde.
Alle sechs Kandidatinnen und Kandidaten seien verdiente Preisträger. Sowohl das Hauptkriterium – herausragende schulische Leistungen – als auch das ebenfalls beachtete soziale Engagement sei bei allen gleichermaßen vorhanden, sagte Kirchberg bei der Verleihung der Preise, die mit Geldbeträgen in unterschiedlicher Höhe dotiert sind.
500 Euro für Erstplatzierte
Für Smilla Hell (Gymnasium am Kaiserdom) und Amira Akta (Edith-Stein-Gymnasium) bedeutete das, als Erstplatzierte jeweils 500 Euro entgegennehmen zu dürfen. Zielstrebigkeit wurde beiden neben einer ganzen Palette positiver Eigenschaften attestiert. Überzeugt hatten Hell und Akta nicht nur durch ihre bemerkenswerten schulischen Leistungen, sondern auch beim Interview mit der Fachjury.
Zweite Preise und damit je 400 Euro erhielten Charlotte Gyau (Johann-Joachim-Becher-Schule) und Nicolás Blank Ruiz (Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium). Ruiz nimmt schon an Arbeitsgemeinschaften und Seminaren des Krebsforschungszentrums Heidelberg teil, Gyau – bereits gelernte Betriebswirtin – hat sich für ihren Wunsch nach der Selbstständigkeit nochmal auf die Schulbank gesetzt.
Zu Trägern der dritten Preise erkoren wurden Sophia Katharina Misske (Hans-Purrmann-Gymnasium) und Jakob Eichenlaub (Nikolaus-von-Weis-Gymnasium). Ihre Leistungen wurden mit je 300 Euro belohnt.
„Unsere Gesellschaft braucht Sie, Ihre Ideen, Ihr Engagement zur Gestaltung unserer Zukunft. Sie sind die Hoffnung“, machte Kirchberg gegenüber den jungen Frauen und Männern deutlich. Mit dem Schwerd-Preis seien auch Erwartungen verknüpft, ergänzte er. „Wir möchten alle dazu auffordern, weiterhin Besonderes zu leisten und sich in unsere Gesellschaft aktiv einzubringen, wie es auch der Lions-Idee entspricht“, so Kirchberg.
Mit der Verleihung des Friedrich-Magnus-Schwerd-Preis, der an einen großen, vielseitig begabten Sohn der Stadt Speyer erinnern soll, ließ der Serviceclub eine alte Tradition im Jahr 2000 wieder aufleben. Seither wurden über 44.000 Euro Fördergelder investiert.rhp