Speyer Lions-Club denkt über Wiederholung nach
Gelungene Premiere – diese Bilanz zog gestern Mittag Andrea Brand-Bernet nach der ersten Silvesterparty des Speyerer Lions-Clubs Palatina in der Stadthalle. Knapp 400 Gäste waren gekommen. Der noch nicht ermittelte Gewinn geht als Spende an das Kinder- und Jugendtheater.
Sie hatten zunächst mit etwas mehr Besuchern gerechnet und den großen Saal gebucht gehabt, die Organisatoren des gut 20 Mitglieder zählenden Service-Clubs. Sie schwenkten dann noch rechtzeitig auf den kleinen Saal um und änderten die Werbung, sodass die Resonanz letztlich zufriedenstellend gewesen sei, so Brand-Bernet. Die Eintrittskarten zu 30 Euro seien „auch an der Abendkasse noch gut“ gegangen. Bei der ersten Werbung unter dem Motto „Club House“ hätten womöglich einige Interessenten einen verengten Eindruck von der Musikpalette gewonnen, sagt Brand-Bernet. Die DJs „The Milkmen“ hätten jedoch bunte Partymusik geboten. Die Tanzfläche im kleinen Saal war entsprechend gut gefüllt, auch die Tische und Lounge-Möbel im Foyer der Stadthalle waren durchweg gefragt, wie Brand-Bernet berichtet. Die Stimmung sei ebenso gut gewesen wie die ersten Rückmeldungen, die 30 Helfer hätten sehr gut harmoniert, sodass es eine „gute Basis“ gäbe für eine Wiederholung, sagt die Vereinsvertreterin. Vor dem Beschluss müsse aber nochmals beraten werden. Wichtig sei einerseits das finanzielle Ergebnis – in der Silvesternacht seien etwa die Kosten für Musik- und Sicherheitspersonal erhöht –, zum anderen eine organisatorische Manöverkritik. So sei kurzfristig die Toilettenfrau ausgefallen, und so habe es auch keinen Garderobendienst gegeben, nennt Brand-Bernet diskussionswürdige Punkte. Ansonsten sei sie aber sehr zufrieden. Nachdem die Party um 3 Uhr beendet worden sei, hätten die Lionsclub-Leute und Helfer vom Kinder- und Jugendtheater bis um 4.30 Uhr schon alles abgebaut gehabt. |pse