Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Klipfelsau: Pferdekutsche als neues Spielgerät

Reiten und Rutschen: Das neue Spielgerät aus Holz steht an der Klipfelsau.
Reiten und Rutschen: Das neue Spielgerät aus Holz steht an der Klipfelsau.

Aufwertung für den Spielplatz Klipfelsau: In dieser Woche ist der Fallschutz rund um die kurz zuvor aufgestellte Pferdekutsche eingebaut worden, sodass jetzt junge Kutscherinnen und Kutscher zum Spielen einsteigen können. Es ist eine erste größere Neugestaltung dieses Jahres auf den städtischen Spielplätzen, für die momentan auch ein Inklusionskonzept vorbereitet wird.

Die neue Kutsche fülle „die vorhandene Lücke im Bereich der Kleinkinderspielgeräte“, teilt Lisa Eschenbach, Sprecherin der Stadtverwaltung, auf Anfrage mit. Unter anderem eine Rutsche ist integriert. Inklusive Montage und Zusatzarbeiten wurden für das neue Gerät rund 25.000 Euro fällig, informiert die Stadt. Die Kutsche füge sich gut in das an dieser Stelle vorherrschende Thema „Transport“ ein: So können auch ein Hafenkran und ein Floß bespielt werden. In den kommenden Tagen sei ein städtischer Einweihungstermin für die Fläche zwischen Dom und Rhein geplant.

Umgestaltungen sind in diesem Jahr laut Stadt auch am Spielplatz im Erlich geplant. Am Dienstagabend im Bauausschuss wurde zudem die Umgestaltung des Platzes der Stadt Ravenna empfohlen. Wenn in seiner Sitzung am Donnerstag (17 Uhr) noch der Stadtrat zustimmt, können auch für diesen Standort neue Spielgeräte als ein Teil des Projekts bestellt werden. Im Erlich geht es laut Eschenbach zum einen um den Austausch von Spielgeräten, aber auch um die Aufrüstung des Spielplatzes für Kinder mit Behinderungen. Die Stadtverwaltung werde sich dazu in den kommenden Tagen mit der angrenzenden Schule und Kindertagesstätte beraten, kündigt die Sprecherin an: „Die Planungen starten erst jetzt.“

Inklusives Spielen geplant

„Inklusives Spielen“ auch für Kinder mit Behinderungen ist derzeit ohnehin ein größeres Thema in der Verwaltung. Auf Antrag der SPD will die Stadt dafür verstärkte Anstrengungen unternehmen. Ein externes Büro hat laut Eschenbach ein Konzept erstellt, das nun im Rathaus geprüft und dann nach dem Sommerferien den politischen Gremien vorgelegt werde. Der Grundansatz sei klar: Es soll nicht ein Spielplatz komplett barrierefrei umgebaut werden, sondern es sollen auf allen Spielplätzen inklusive Spielgeräte hinzukommen. Für das Inklusionsprojekt stehen Eschenbach zufolge 60.000 Euro im städtischen Etat für 2020. Dazu kommen 12.000 Euro als Ansatz zur Modernisierung und Instandsetzung einzelner Geräte „Diese Summe variiert von Jahr zu Jahr.“

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