Fußball-Feriencamp RHEINPFALZ Plus Artikel Kennenlernen und Kicken für eine neue Routine

 Die jungen Kicker lassen sich von einem Regenschauer die gute Laune nicht verderben.
Die jungen Kicker lassen sich von einem Regenschauer die gute Laune nicht verderben.

Training nach Vorschrift? Gibt’s beim ASV Waldsee im Feriencamp nicht. Mitbestimmen darf die Jugend, was als nächstes auf dem Programm steht. Am Ende der Woche steht eine neue Routine.

Markus Regenauer ist begeisterter Coach. Mit seiner Empathie steckt er alle an. Selbst Sohn Emilio. Der 13-Jährige spielt selbst zwar nicht mehr aktiv Fußball bei Papas Stammverein, ist aber umso motivierter beim Feriencamp im Einsatz. Das Regenauer-Duo kümmert sich um die Jüngsten, die sich für das einwöchige Angebot des ASV Waldsee angemeldet haben.

„Wir haben bewusst eine komplette Woche ausgeschrieben, damit sich die Eltern keine Gedanken machen müssen, wo sie die Kinder in den Ferien unterbringen“, zeigt Regenauer auf. Andere Camps seien nur auf drei oder vier Tage ausgelegt. Für ihn und sein Betreuerteam bedeutet das natürlich täglichen Einsatz von morgens bis am späten Nachmittag.

Zwei Gruppen

In zwei Gruppen aufgeteilt worden sind die 38 Jungs und Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren. „Wir haben zwar auf das Alter geachtet, aber auch das Leistungsniveau mit einbezogen“, sagt Regenauer über die Zuordnung der Kinder. Gemeinsam haben diese eines: Sie stehen im Fußballtraining.

Die ASV-Gewächse lernen im Camp auch Spieler aus der Region kennen, von Altrip und Neuhofen, von Hochdorf, Limburgerhof und Ludwigshafen. Wird Regenauer nach dem Ziel der sportlichen Ferienwoche gefragt, unterstreicht er: „Die Kinder sollen Spaß haben.“ Deshalb dürfen sie Wünsche äußern, was zu welchem Zeitpunkt geübt wird.

Allerhand Material

Das Schießen auf Dummys stand am Dienstag hoch im Kurs. Zwischen zwei großen Regenschauern blieb dafür genug Zeit. Gestern wurde Torschuss geübt. Parallel dazu liefen Laufübungen, wofür allerhand Material auf den Rasenplatz geschleppt wurde.

„Bei allem Spaß sind natürlich viele fußballerische Elemente dabei“, macht Regenauer deutlich. Der Neunmeter-König ist ein solches. Kindgerecht umgesetzt, wurde das Torschuss-Spiel ein Kracher.

„Von Tag zu Tag wird alles besser“

Durchaus, bestätigt der Trainer, seien Fortschritte beim Nachwuchs zu sehen. „Von Tag zu Tag wird alles organisierter und technisch besser“, hat er bereits festgestellt. Die Kinder trieben sich gegenseitig an, sodass die Aufmerksamkeit durchweg gewährleistet sei.

„Am Freitag wird die fußballerische Entwicklung deutlich zu sehen sein“, sagt Regenauer voraus. Bis dahin bereitet er die Jung-Kicker gemeinsam mit René Dreimann, Marcel Schäfer aus der ersten Mannschaft und Daniel Heißwolf auf das große Abschlussspiel zum Finale des Feriencamps vor.

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