Speyer Kein Grund für Nervosität
Ein Kindergarten mit drei Gruppen für maximal 65 Kinder soll westlich der Realschule plus in Dudenhofen gebaut werden und im Januar bezugsbereit sein. So langsam werden junge Eltern nervös: Warum sieht man von den Bauarbeiten bis jetzt noch gar nichts? Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU) beruhigt: „Es läuft alles nach Plan.“
Weil der Kindergarten in Modulbauweise gefertigt werde, finde der Großteil der Arbeiten in einer Halle des Herstellers statt, erklärt Eberhard. „Der Kindergarten kann dann mit Tapete, Toiletten, Fließen einfach auf den Platz gesetzt werden.“ Das dauere in der Regel nicht länger als 14 Tage. Mitte November soll es soweit sein. Vorher müssten nur eine Bodenplatte und Leitungen verlegt werden, dafür liefen bereits die Ausschreibungen. Noch entschieden werden müsse über die Möblierung und die Gestaltung der Außenanlage. „Die Außenanlage wird im Januar nicht fertig sein, das kann man dann nach und nach im Frühjahr machen“, sagt Eberhard. Das Konzept für den Außenbereich soll von dem neuen Team erarbeitet werden, das sich mittlerweile für die Kita gefunden hat. Sieben Ganztagskräfte und zwei bis drei Halbtagskräfte werden sich um die Kinder kümmern, 40 Bewerbungen gingen für die Stellen ein, die ersten Verträge sind unterschrieben. „Wir haben vor allem darauf geachtet, dass die Erzieherinnen viel mit Natur und Wald anfangen können, das soll ein Schwerpunkt des Kindergartens werden“, sagt Eberhard. Zwei der Erzieherinnen arbeiten bereits in der Kita Naseweis, wo im Moment zwei Extragruppen im Gemeinschaftsraum betreut werden, weil der Bedarf an Betreuungsplätzen in Dudenhofen so groß ist. In dem neuen Kindergarten wird es 36 Ganztags- und 29 Halbtagsplätze geben. „Die Kinder mit Halbtagsplätzen müssen mittags abgeholt werden, können dann nach dem Essen aber wieder kommen“, sagt Eberhard. In zwei Gruppen sollen jeweils 25 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betreut werden, von denen mindestens 19 über drei Jahre alt sein müssen. In die dritte Gruppe können auch Kinder zwischen eins und zwei kommen, mindestens acht von 15 Kindern sollen dabei über drei sein. Wer seine Kinder anmelden will, kann das laut Eberhard am besten bei der Kita Naseweis machen. „Einen Anspruch auf einen Platz in einer bestimmten Kita gibt es nicht“, sagt der Ortsbürgermeister. Bei den Kosten verlaufe ansonsten alles planmäßig, eine Million Euro sei im Haushalt eingeplant, etwa die Hälfte davon übernehmen Bund, Land und Kreis. „Wir sind guten Mutes, dass wir damit auskommen“, sagt Eberhard. Spätestens wenn die Bodenplatte verlegt wird, wird es dann auch etwas zu sehen geben auf dem Platz hinter der Realschule plus. |seed