Speyer Kein fremdes Feuer schüren

SPEYER. Nach dem blutleeren Auftritt gegen die LAF Sinzig am vergangenen Wochenende wollen die Regionalliga-Volleyballer des TSV Speyer am morgigen Samstag (20 Uhr), bei Orplid Darmstadt wieder Selbstvertrauen tanken. Allerdings gilt es beim Tabellenvorletzten einige Hürden zu nehmen.
„Orplid Darmstadt ist ein ähnliches Kaliber wie Sinzig. Auch sie werden um jeden Ball kämpfen. Sie sind ein unangenehmer Gegner“, weiß Speyers Zuspieler Uli Fischer. Er selbst fehlte am Montag zwar im Training, kehrt am Wochenende aber auf den Platz zurück. Das trifft auf den TSV-Abteilungsleiter Heinz Fischer dagegen nicht zu, ebenso für André Bohlender und Florian Freytag. Sie weilen dann im Urlaub. Auch der verletzte Patrick Cimo ist nicht für die Auswärtsfahrt vorgesehen. Somit treten die Domstadter mit einer stark dezimierten Auswahl den Gang nach Südhessen an. „Ich werde versuchen, vom Spielfeld aus die Mannschaft zu betreuen“, erklärt Uli Fischer derweil. Gegner Orplid Darmstadt belegt zwar den vorletzten Rang der Regionalliga, machte aber mit einigen knappen Ergebnissen auf sich aufmerksam: Am vergangenen Wochenende verlor die Mannschaft im Tie-Break beim favorisierten SSC Vellmar mit 2:3. Und auch in der Woche davor zwang Darmstadt den größten Konkurrenten des TSV Speyer, den SV Hünfeld, über die lange Spielzeit von fünf Sätzen. „Wir sind auf dem Papier als Tabellenführer natürlich der Favorit. Aber das wird ein ganz enges Spiel“, meint Steller Fischer. Es kommt für den Regionalliga-Primus darauf an, schnell ins Spiel zu geraten und einige gute Angriffe zu starten, um den Gastgebern so früh wie möglich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Verliert der TSV Speyer die Partie, droht der Verlust der Tabellenführung. Auf den punktgleichen Hünfelder SV wartet zwar beim SSC Vellmar auch kein Leichtgewicht der Regionalliga Südwest. Aber die jüngste Speyerer 0:3-Niederlage könnte die Motivation des Verfolgers neu befeuern. Und dieses Feuer sollte der TSV nicht weiter schüren. (jmr)