Speyer Katastrophenschutz kooperiert bei Dekontamination

Gasmasken und Schutzanzüge: kann bei Feuerwehreinsätzen erforderlich werden.
Gasmasken und Schutzanzüge: kann bei Feuerwehreinsätzen erforderlich werden.

Neues Pilotprojekt in der interkommunalen Zusammenarbeit: Die Stadt Speyer will zusammen mit Ludwigshafen, Frankenthal und dem Rhein-Pfalz-Kreis Ausrüstung zur Dekontamination (Reinigung/Entgiftung) im Fall größerer Unglücke anschaffen. Der Stadtrat hat zugestimmt. Speyer hätte damit seinen Anteil an den auf bis zu 300.000 Euro geschätzten Kosten zu tragen. Hintergrund ist, dass laut Feuerwehr Speyer ab einer Anzahl von fünf zeitgleich kontaminierten Personen ein Aufgabenträger alleine mit der Dekontamination überfordert wäre. Die Gebietskörperschaften erwarten einen Landeszuschuss für die gemeinsame Ausrüstung, Ausbildung und Einsatzabwicklung. Sie sprechen von einem „landesweit als Leuchtturm zu bezeichnenden Projekt“. Es sei beim „Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten“ personal-und auch kostenschonend.

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