Meinung Im Wahlkampfjahr nicht anders zu erwarten
Vorwiegend sachlich hat die Oberbürgermeisterin zurück- und vorausgeblickt, als sie am Freitag die große Bühne in der Stadthalle wie auch im Offenen Kanal hatte. Sie hat in ihrer Rede an alle gedacht, vielen gedankt und zugleich verdeutlicht, wer aus ihrer Sicht zuvorderst für ein funktionierendes Gemeinwesen sorgt: die Stadtverwaltung mit ihren 1357 Mitarbeitern. Diese bilden zusammen mit der SPD – wenn man es so will – Seilers zentrale Machtbasis. Die OB hat zahlreiche Themenbereiche gestreift und meist eingeflochten, wie gut Speyer aufgestellt sei. Herausforderungen wurden benannt, selbstkritische Töne knapp gehalten. Das war im Wahlkampfjahr nicht anders zu erwarten.
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