Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HSG Dudenhofen/Schifferstadt unterliegt HSV Merzig-Hilbringen

Acht Tore: Jennifer Fohs von der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen HSV Merzig-Hilbringen.
Acht Tore: Jennifer Fohs von der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gegen HSV Merzig-Hilbringen.

Es hat nicht sollen sein. Es gibt viele Gründe, warum es für die HSG Dudenhofen/Schifferstadt nicht reicht. Doch sie sorgt wenigstens für ein versöhnliches Ende.

Der Traum vom Aufstieg in die Regionalliga ist für die Handballerinnen der HSG Dudenhofen/Schifferstadt ausgeträumt. In der Pfalzhalle Haßloch unterlagen die Eleven von Coach Jens Zwißler nach großem Kampf dem HSV Merzig-Hilbringen vor 200 Zuschauern mit 22:25 (11:13). Die Saarländerinnen und der HC Koblenz steigen auf. Zwißler räumte eine verdiente Niederlage ein, denn die Gäste hätten von Anfang an den fitteren Eindruck vermittelt und entpuppten sich am Ende auch als etwas cleverer.

Zwißler verständnisvoll

„Die Runde war doch sehr lang, und die Spiele in Koblenz und gegen Merzig waren noch einmal sehr schwierig“, sagte er. Jennifer Fohs, mit acht Treffern beste Werferin auf dem Feld, markierte mit dem 1:0 die einzige Führung der Einheimischen. In der Folge erwies sich Merzig-Hilbringen als der erwartet starke Gegner und das tonangebende Team (1:3, 3:6).

Mit ihrer agilen 5-1-Abwehr bereiteten die Gäste den Pfälzerinnen erhebliche Probleme. Aber Kampfgeist und Moral waren bei Dudenhofen/Schifferstadt wieder bestens. Anna-Lena Etzel verkürzte auf 5:7 (17. Spielminute), und Leah Ziegler netzte nach dem 6:10 zum 11:13-Halbzeitstand ein. Nach dem Pausentee arbeitete die HSG unverdrossen an der Verbesserung des Resultats, hechelte trotz vollem Einsatz aber letztendlich vergebens dem Rückstand hinterher.

Walburg belohnt

Wenn die HSG auf maximal zwei Treffer verkürzte, legten die Gäste wieder eine Schippe drauf und gerieten nicht in echte Schwierigkeiten. Auf die Angreiferinnen auf den Halbpositionen im Rückraum bekam die HSG-Hintermannschaft wenig Zugriff. In direkten Eins-gegen-eins-Zweikämpfen setzten sich die Saarländerinnen häufig erfolgreich durch.

Die Gastgeberinnen blieben bis zum 15:17 in etwa in Schlagweite, gerieten aber dann sogar mit 15:20 ins Hintertreffen (47.). Jade Walburg belohnte die Bemühungen mit dem erneuten 20:22-Anschlusstreffer (55.). Aber die Beine wurden jetzt sehr schwer, eine Zeitstrafe schwächte zusätzlich.

Im Schlussspurt ließ sich Merzig-Hilbringen über 20:24 nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Fohs setzte den Schlusspunkt zum 22:25. „Es war nicht mehr drin“, konstatierte Zwißler. Die finale Partie der Aufstiegsrunde am kommenden Samstag um 15.30 Uhr bei den SF Budenheim II ist für beide Kontrahenten bedeutungslos.

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