Sportpolitik
Hockeyclub Speyer kann Kunstrasen bauen und Flutlicht sanieren
Die Sportfördermittel 2025 für die Vereine betragen 165.000 Euro. Schul- und Sportamtsleiter Christian Seitleben kündigte an, dass das auch 2026 so bleibt: „Nach aktuellem Stand.“ Stadtsportverbandsvorsitzender Jürgen Kief redete angesichts der erst in letzter Sekunde geretteten Gelder den Stadträten ins Gewissen, den Haushalt, der ursprünglich drastische Kürzungen vorsah, auch zu lesen.
Der Hockeyclub kann seinen Kunstrasen erneuern und das Flutlicht sanieren. Der Ausschuss setzte die Maßnahme auf Platz eins der Prioritätenliste für den Goldenen Plan des Landes. Beisitzer Timo Breuer vom Club bezifferte die Gesamtkosten auf 291.000 Euro. Nun können 20.000 Euro von der Stadt fließen, 50 Prozent vom Land. Der Eigenanteil beträgt 81.000 Euro. Die neuen Lampen führten zu Einsparungen von 51 Prozent.
Nacht des Sports
Die Einweihung plant der HC im Jahr seines 100-jährigen Bestehens nach den Sommerferien. Zum Jubiläum bemühen sich die Blau-Weißen auch um die Ausrichtung einer deutschen Hallenmeisterschaft. Die Vereinsvertreter betonten, ihr Gelände auch schon den TSV-Frisbeespielern, Schulen und Fußballern zur Verfügung gestellt zu haben.
Der Ball des Sports steigt am Samstag, 14. März, unter neuem Namen: Nacht des Sports. Kief kündigte Veränderungen an: „Wir müssen finanziell Abstriche machen.“ Karten gibt’s ab Dezember. Seitleben informierte, dass das Purrmann-Gymnasium Speyer in ein, zwei Monaten zur Partnerschule des Sports ernannt werde.
Unklar dagegen, wie es mit dem veralteten Sportstättenleitplan weitergeht. Frankenthal als Stadt vergleichbarer Größe habe dafür eine sechsstellige Summe investiert, teilte die Verwaltung mit. Speyer sah anfänglich einen niedrigen zweistelligen Betrag vor. Bürgermeisterin Monika Kabs stellte in ihrer abschließenden Sitzung klar, dass die Pläne anderer Kommunen auch nicht neuer seien und fragte wie detailreich er sein müsse, Dauer und Kosten zu beachten seien.
Nach 5690 Tagen als Vorsitzende, wie der Stadtsportverbandschef vorrechnete, seit dem 10. März 2010, nahm Kabs vor ihrem Ruhestand Abschied. Kief bedankte sich für die Arbeit im Sinne des Sports, der Stadt und der Vereine mit Blumenstrauß und allzeit freien Eintritt zur Nacht des Sports.
Die Dezernentin betonte die stets entspannte Zusammenarbeit. Michael Görgen-Sprau, Vorsitzender von Gastgebeber JSV, kündigte die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Judoka mit geistiger Beeinträchtigung am Samstag, 8. November, in der Butenschönstraße an. Vom Anteil von einer Million am Bau der vor 15 Jahren drei Millionen Euro teuren Sportstätte seien 600.000 abbezahlt. Mittlerweile habe der 1300-Mitgliederverein, darunter 800 Kinder und Jugendliche, zehn hauptamtliche Stellen geschaffen.