Speyer Helfende Hände verabschiedet

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Drei Wochen Sand schippen, Farbe verteilen und Unkraut jäten liegen hinter zehn jungen Frauen, die aus der ganzen Welt nach Dudenhofen gekommen sind. Nach rund 100 Arbeitsstunden und vielen Erlebnissen ist gestern Abend das Girls Power Workcamp mit einem Grillfest im Bauhof zu Ende gegangen (unser Foto). Das Camp wurde von den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten organisiert (wir berichteten). „Wir können stolz auf uns sein“, sagte Anne Kuschnik im RHEINPFALZ-Gespräch. Die Verwaltungsmitarbeiterin der Verbandsgemeinde betreute die arbeitseifrigen jungen Frauen nicht nur während des Camps, sondern packte auch selbst mit an – vor allem als es darum ging, eine Wassermatschanlage auf dem Modellspielplatz einzurichten. „Zwei Kubikmeter Beton sind mehr, als man denkt“, sagte Kuschnik und lachte. „Es war wirklich harte Arbeit“, bestätigte die 25-jährige Hacer aus der Türkei. „Vor allem das Sand schaufeln“, warf Kim (25) aus Südkorea ein. Besonders gefallen haben ihr die Malerarbeiten an der Garage des Kiosks am Spielplatz. Den dunklen Untergrund zieren nun landestypische Motive aus den Herkunftsländern der Camp-Teilnehmerinnen. „Sie haben wirklich was geleistet“, lobte Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU). Ohne das Engagement der Frauen wäre sicher einiges liegen geblieben, sagte er und nannte als Beispiel das Unkrautjäten an den Spielplätzen. Gefreut hat sich die Gruppe über die Fahrräder, die der Asylkreis Speyer zur Verfügung gestellt hat. So waren Ausflüge nach Feierabend und an den Wochenenden gut zu händeln.

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