Waldsee RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: TG im Derby gegen Lingenfeld/Schwegenheim

Nach Jahren der Trennung wieder in der Pfalzliga vereint: TG Waldsee (schwarz) und Lingenfeld/Schwegenheim.
Nach Jahren der Trennung wieder in der Pfalzliga vereint: TG Waldsee (schwarz) und Lingenfeld/Schwegenheim.

In der Handball-Pfalzliga der Damen spielen am Samstag die FSG Neuhofen/Waldsee und die HSG Lingenfeld/Schwegenheim gegeneinander. Das Match in der Rehbachhalle Neuhofen beginnt um 18.15 Uhr.

„Wir haben in den letzten Spielen nicht überzeugt“, sagte Neuhofen/Waldsees Trainer Yannick Adrian vor dem Match gegen Lingenfeld/Schwegenheim. „Auf zum nächsten Derby, dass auch dies kein Selbstläufer ist, ist uns bewusst“, meinte sein Pfalzliga-Kollege Jan Burgard.

Adrian schätzt dem Tabellendritten aus Lingenfeld und Schwegenheim (22:8 Punkte) spielerisch als eine der stärksten Mannschaften der Liga ein und hebt insbesondere die „unangenehme offene Deckung“ hervor. „Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir an unserer Leistungsgrenze spielen.“

Alte Abwehrstärke

Der Trainer: „Wenn die HSG überhaupt eine Schwäche hat, dann die fehlende Torgefahr aus dem Rückraum.“ Zuletzt hat er bei den Seinen vor allem Einsatz und Laufbereitschaft in der Abwehr vermisst. Daher müsse das Team wieder mit dem gleichen Elan verteidigen, wie dies gegen Ende der Hinrunde erfolgte.

Gegen die offensive Gästedeckung verordnet er den Einheimischen viel Bewegung ohne Ball und hofft, dass sie sich nicht in Einzelaktionen verstricken. „Hinten müssen wir die Räume für die Kreisanspiele und Durchbrüche schließen und die Gegnerinnen zu Würfen aus der Distanz zwingen“, sagte Adrian.

Fast vollzählig

Nachdem die FSG in den letzten Wochen wegen einiger Corona-Fälle kaum vernünftig trainieren konnte, laufen die Einheimischen erstmals seit Langem fast komplett auf. Maren Mattern fällt aus, da sie sich auf einer Klassenfahrt befindet. Dafür kehrt Leonie Karl seit Anfang Januar erstmals wieder zurück. Lisa-Marie Steffens fällt für den Rest der Runde aus.

„Wir möchten mit derselben Einstellung und unserem Kampfgeist wie im Hinspiel antreten und über 60 Minuten unser Bestes geben“, kündigte Burgard an. Damals setzte sich die HSG mit 27:22 durch. Er erinnert sich, dass Lingenfeld/Schwegenheim mit Kim Knittel und Lena Bringsken Probleme hatte.

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Daher müsse es die HSG mit Agilität und Kompaktheit schaffen, die rechte Angriffsseite der FSG in den Griff zu bekommen. „Aber natürlich dürfen wir aber auch den restlichen Spielerinnen nicht zu viel Spielraum geben“, so Burgard. Bekannt sind die Stärken von FSG-Keeperin Lina Bechtel, die aus Schwegenheim stammt.

Also erwartet Burgard Konsequenz im Torabschluss. „Wir würden uns freuen, wenn sich viele Fans auf den Weg nach Neuhofen machen. Sie sind uns eine große Stütze und tragen zu unseren Erfolgen bei“, appelliert er an die Anhänger. Fehlen wird heute Sarah Schönrock. Janina Luickx wird dafür dabei sein.

Rheinpfalz Tipp: 24:27

Die Gäste setzen ihren guten Lauf fort und gewinnen nach einer umkämpften Begegnung mit ihrem Tempospiel beim Tabellensiebten in einer spannenden Schlussphase.

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