Römerberg
Handball: Haeussler gewinnt Tippspiel
„Ja, ich war schon überrascht“, gestand Oliver Haeussler nach dem Erfolg Dänemarks und seinem eigenen im Kopf-an-Kopf Rennen mit Heiko Ofer, der auf die im Viertelfinale ausgeschiedenen Norweger baute.
„Wenn der Sagosen nicht ausgeschieden wäre“, mutmaßte Mitorganisator Uwe Geier während der Video-Konferenz, bei der die Heiligensteiner der aktuellen Situation entsprechend stilgerecht das Ergebnis verkündeten.
Norwegens Weltklasse-Akteur verpasste wegen Verletzung das Match in der Runde der besten Acht. „Wenn die Schweden ihre Torchancen reingemacht hätten, wäre der Heiko vorne“, konstatierte Spielleiter Rainer Weickenmeier.
Mit Plan
„Das Wetten auf Sportevents hat beim TuS schon Tradition“, sagte Haeussler und lobte die gute Verbindung innerhalb des Vereins via soziale Netzwerke. Haeussler informierte sich im Vorfeld und hielt sich während der WM auf dem Laufenden, tippte also nicht ins Blaue hinein, sondern mit Sachverstand.
Aber manchmal entschied auch sein Bauchgefühl. Auch mit 57 Jahren greift er noch bei der zweiten Herrenmannschaft des TuS zum Leder, schätzt die Gemeinschaft und trainiert wenn möglich mit: „Uwe Geier und Andreas Büber vervollständigen unser 64er Trio.“
Glücksfee Maxima
Maxima Anton, Tochter von Martin Anton, zog live auf der Wohnzimmercouch Weickenmeier als Lucky Loser aus dem Lostopf. TuS-Abteilungsleiter Bernd Hoffmann aß dabei zu Abend. Einige andere öffneten sich während der Sitzung ein Kaltgetränk.
Platz drei belegte mit 93 Punkten die Aktive der Pfalzliga-Damen, Michelle Wilde. Ofer spendete seinen Geldgewinn spontan für die Mannschaftskasse der Herren II. 31 Wettfreunde erzielten eine Ausbeute zwischen 49 und 99 Zählern. 15-mal errieten sie das Ergebnis einer der 108 Partien exakt richtig.