Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Derby HSG gegen Heiligenstein

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Schon das Hinspiel zwischen den Handballerinnen von Dudenhofen/Schifferstadt und Heiligenstein verlief umkämpft. Die zwei Trainer vereint nun dasselbe Ziel.

Es ist Derby-Zeit in der Handball-Pfalzliga der Damen. Am Samstag (17 Uhr) kreuzen in der Neuen Kreissporthalle Schifferstadt HSG Dudenhofen/Schifferstadt und TuS Heiligenstein die Klingen. Die Zielstellung der Übungsleiter Julian Großstück (HSG) und Volke Herle (TuS) ist identisch: zwei Punkte.

Die Einschätzung, wem dies gelingt, ist bei einem lokalen Treffen zweier in etwa gleich starker Klubs immer schwierig. Aufgrund des Lokalkolorits spielen Emotionen manchmal eine große Rolle. Das Hinspiel verlief bis in die Schlussphase ausgeglichen. 22:21 führte die HSG in Spielminute 53, ehe der entscheidende Schlussspurt zum 27:23-Erfolg gelang.

Überragendes Duo

Überragend dabei die beiden Angreiferinnen auf den Halbpositionen im Rückraum, Marlene Oetzel (10/3 Tore) und Anna von den Driesch (8), deren Wirkungskreis Heiligensteins Hintermannschaft nicht entscheidend einengte. Dudenhofen/Schifferstadt hatte in der Vorrunde den längeren Atem. Physis könnte auch diesmal eine Rolle spielen.

Großstück verfügt rein numerisch über mehr personelle Alternativen. Elena Graf, Lena Löffelmann und Robin Kinscherff sind zwar verletzt, aber Sabrina Pesla aus dem Urlaub zurück. „Mein Kader ist leider dünn besetzt“, meinte der scheidende Herle, dem Gerd Götz zur neuen Saison nachfolgt.

Chancen eingebüßt

Unter anderem fehlen Silvia Gassert und Sahra Sammet verletzt. Ausschlaggebend kann sein, wer den Erfolg mehr will. Die HSG feierte zuletzt drei Siege und belegt mit 26:8 Punkten Rang zwei. Die Spielgemeinschaft kämpft mit dem Dritten Hauenstein/Rodalben aussichtsreich um die Vizemeisterschaft.

Der Fünfte Heiligenstein (22:12) büßte nach zuletzt knappen Heimniederlagen gegen Hauenstein und Landau/Land die Chance auf Position zwei ein. „Die Vizemeisterschaft wäre unrealistisch. Wir wollen aus eigener Kraft eine Platzierung soweit vorne wie möglich erreichen“, so Herle. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren“, meinte Großstück.

Wichtige Aspekte

Er fordert die Aspekte, die Lingenfeld/Schwegenheim stark machen: Mannschaftliche Geschlossenheit, schnelles Umschalten und eine konzentrierte Abwehr. Er schätzt die Durchsetzungsfähigkeit der Gäste im Eins gegen eins hoch ein und nennt die gefährlichen schnellen Gegenstöße über die erste Welle sowie das Spiel über den Kreis als TuS-Stärken.

„Annika Brecht hat ein gutes Spielverständnis. Sie ist ein zentraler Punkt im Positionsspiel der Gäste“, so Großstück. Nach Herles Einschätzung stellen die Einheimischen eine stabile Deckung, „die wir mit schnellem und druckvollen, aber auch geduldigem Spiel überlisten müssen“. Den Rückraum des Gegners müsse man von Beginn an in den Griff bekommen.

Rheinpfalz-Tipp: 28:28

Das Derby wird erneut sehr umkämpft sein, hin- und herwogen, und am Ende teilen sich die Damen die Zähler.

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