Dudenhofen / RÖMERBERG
Handball: Dürfen Zuschauer zum Pfalzliga-Derby in die Dudenhofener Ganerbhalle?
In der Handball-Pfalzliga der Herren stehen sich am Samstag die HSG Dudenhofen/Schifferstadt und der TuS Heiligenstein gegenüber. Der Anpfiff des lokalen Vergleichs in der Ganerbhalle Dudenhofen ist um 19 Uhr.
Die Mannschaft von HSG-Trainer David Oetzel ist mit dem überzeugenden 31:24-Erfolg in Rodalben gut in die Saison gestartet. „Wir wollen eine agile Abwehr stellen, die die Angreifer frühzeitig attackiert und zu Fehlern zwingt“, lautet seine Vorgabe. Im beweglichen TuS-Kreisläufer Sepp Stumpf, der häufig von Regisseur Yannick Gerbes in der Kleingruppe gesucht werde, hätte er Gefahr für seine Hintermannschaft erkannt. Stumpf ist aber bei den Heiligensteinern ebenso nicht dabei wie Neuzugang Patrick Troubal. Gerbes selbst und Nico Fohs, der diesmal zunächst am Kreis beginnen wird, sieht Oetzel eigentlich als starke Rückraumschützen. Dies gelte auch für Linkshänder Sven Hoffmann auf Halbrechts, der im ersten TuS-Spiel noch gefehlt hat.
Worf steht auf der Ausfallliste
Die gegnerischen Fehler wollen die Hausherren mit einfachen Toren über Tempogegenstöße und die zweite Welle bestrafen. Dabei muss die HSG TuS-Torsteher Maximilian Bouché überwinden, den Oetzel zu den stärksten Torhütern der Pfalzliga zählt.
Bei der HSG ist Paul Schutzius mit einer Blessur an der Hand angeschlagen. Lorenz Worf fällt wegen einer Fingerverletzung mindestens heute noch aus, während Moritz Leonhardt (Kreuzbandriss) die gesamte Saison nicht wird spielen können.
Die Angst vorm Gewinnen
„Ich hoffe, dass wir in der Ganerbhalle Zuschauer begrüßen dürfen. Leider ist das nicht sicher, da das Hygienekonzept von den Behörden noch abgesegnet werden muss“, sagte Oetzel gestern. Er empfiehlt, sich kurzfristig über die Homepage der HSG zu informieren.
„Schade. Unbegreiflich, dass man so ein Spiel noch verliert. Aber einige meiner jungen Spieler hatten Angst zu gewinnen“, bewertet Heiligensteins Trainer Arnel Mesic die 24:27-Niederlage der Römerberger gegen den TV Wörth – nach einer 15:8-Pausenführung. Am Ende war seiner Ansicht nach die Summe der Fehler zu groß. „Ich kenne die HSG-Mannschaft leider nicht und kann deswegen gar nichts zu ihr sagen“, räumt er ein.
Mit Konstanz ist alles möglich
Man wolle heute versuchen, die Leistung aus der ersten Hälfte des Spiels gegen Wörth zu wiederholen und diesmal nach der Pause konstant zu bleiben. „Also mit mehr Beständigkeit spielen und individuelle Fehler auf ein Minimum reduzieren. Dann ist alles möglich“, lautet Mesic’ Rezept. Beim TuS sind Holger Schulze und Luca Hoffelder angeschlagen.
RHEINPFALZ-Tipp: 27:27
Das Spiel endet unentschieden, weil sich beide Mannschaften in einer kampfbetonten Auseinandersetzung unterm Strich gegenseitig neutralisieren werden.