Dudenhofen / Worms
Fußball: Woche der Unentschieden für FV Dudenhofen
„Im Prinzip bin ich mit dieser Ausbeute zufrieden, besonders mit den Remis gegen Mechtersheim und Pfeddersheim“, bestätigte FVD-Trainer Steffen Litzel gestern, zwei Tage nach der Partie im Uwe-Becker-Stadion, wo Litzel selbst vier Saisons als spielender Co-Trainer das TSG-Trikot trug. Norbert Hess war damals der erfolgreiche Cheftrainer im Wormser Vorort, Steffen Litzel als Innenverteidiger sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld. „Nach der Runde 2017/2018 bin ich nach Haßloch umgezogen und zum FVD gewechselt“, erinnerte sich Litzel, dessen Team den Vorsprung auf Mechtersheim und Pfeddersheim in der Tabelle wahrte.
In der ersten Hälfte war seinen Mannschaft in Pfeddersheim spielbestimmend. Dies sieht auch Steffen Litzel so. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten einen guten Spielaufbau.“ Gerade über die rechte Außenbahn starteten die Gäste gefährliche Angriffe. So zum Beispiel in der 21. Minute, als Jannik Styblo nach innen auf den aufgerückten „Sechser“ Pascal Thiede flankte. Dessen Schuss aus kurzer Distanz lenkte jedoch TSG-Torwart Patrick Stofleth noch an den Pfosten. Zu allem Überfluss verletzte sich Styblo bei seinem Flankenlauf und musste durch Julian Scharfenberger ersetzt werden. „Er hatte schon vor der Partie ein Stück weit muskuläre Probleme“, bemerkte Litzel zu Styblos Auswechslung.
Neuner ist hellwach
Belohnt wurden die Dudenhofener Bemühungen in der 36. Minute. Einen weit in die Pfeddersheimer Hälfte geschlagenen Ball köpfte TSG-Verteidiger Elias Burkert nur halbherzig zu seinem Keeper zurück, FVD-Mittelstürmer Justin Neuner hatte aufgepasst und spitzelte den Ball über Stofleth hinweg zur 1:0-Führung des FVD.
Von den Gastgebern kam bis dahin recht wenig. Lediglich Freistöße in aussichtsreicher Lage sorgten für Gefahr für das von Malcolm Little sicher gehütete FVD-Tor. Doch Fabio Schmidt schoss alle Pfeddersheimer Freistöße zum Teil weit übers Tor.
FVD-Lazarett wächst
Die starke erste Hälfte endete aus FVD-Sicht bitter, denn der sowohl für die Absicherung als auch für den Spielaufbau wertvolle Pascal Thiede verletzte sich am Oberschenkel und musste passen (43.). „Es gibt noch keine Prognose“, gestand Litzel. „Durch den Feiertag können die Spieler erst am Dienstag zum Arzt.“
Im zweiten Durchgang gab es einen Bruch im FVD-Spiel. Die TSG wurde druckvoller, ohne wirklich zu überzeugen. Beim 1:1 (58.) brachte die Gäste-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der aufgerückte Edonart Leposhtaku – ein Sonntagsschuss am Samstag aus rund 30 Metern – traf zum letztendlich gerechten 1:1.