Dudenhofen
Fußball: Starke Phase bei Dudenhofen II jäh unterbrochen
Seit der Saisonunterbrechung ruht logischerweise auch der Betrieb bei der Zweitvertretung des Oberligisten. Einen Trainingsplan hat Coach Weick für seine Spieler nicht ausgearbeitet, sagt aber: „Der ein oder andere geht wohl joggen.“
Doch auch nach der ersten langen Unterbrechung hätten seine Spieler nicht zugenommen. An einem Wintervorbereitungsplan arbeiten Weick und sein Trainerteam derzeit noch nicht, wie er betont.
„Zu einem Trainingsplan gehören auch Freundschaftsspiele oder mal eine besondere Trainingseinheit. Sobald es irgendwie Klarheit gibt, wann wir wieder starten könnten und wir die Rahmenbedingungen kennen, macht die Planung Sinn“, so der Coach im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Ungünstiger Zeitpunkt
Sicher ist aber bisher: Mit der Verlängerung des partiellen Shutdowns bis mindestens 10. Januar wird es sobald nichts werden mit dem Training auch an der Iggelheimer Straße und dem anliegenden Kunstrasenplatz.
Die Zwangspause kam für den FVD rein sportlich denkbar ungünstig, lief es doch nach der Niederlage zum Auftakt gegen den ASV Harthausen mit fünf Siegen aus den folgenden fünf Partien und Platz zwei wirklich gut.
Vom kleinen Harthäuser Nackenschlag abgesehen, sagt auch Trainer Weick: „Wir alle waren richtig zufrieden. Die Mannschaft hat auch taktisch in dieser Saison große Fortschritte gemacht.“ Wäre die Saison normal weitergegangen, der FVD hätte beim unbesiegten Tabellenführer TuS Mechtersheim II gastiert.
Planung läuft
„Das wäre ein heißer Tanz geworden, ein Fünfzig-Fünfzig-Spiel“, meint der Übungsleiter. Doch das Duell fiel aus, und die Oberliga-Reserve ging mit dem ganzen Amateurfußball in die zweite Corona-Pause des Jahres.
Doch ruhig lassen es Weick und sein Trainerteam nicht angehen. In den vergangenen Tagen begannen die Gespräche mit den Spielern für die Kaderplanung der kommenden Saison. Abgänge im Winter gebe es sicher keine in Dudenhofens zweiter Mannschaft.
Weick sagt: „Jeder, der irgendwo Trainer ist, weiß, welche Spieler er haben will und welche der Mannschaft guttun würden.“ Denn es soll in Dudenhofen ja auch in Zukunft erfolgreich weitergehen.