Dudenhofen / Römerberg
Fußball: Im Verbandspokal führen alle Wege über Mainz
„Ich gehe davon aus, dass Gonsenheim in Steinwenden gewinnt“, blickt FVD-Spielleiter Florian Kober auf den kommenden Mittwoch, wenn der Mainzer Oberligist beim Verbandsligisten antritt. Zum Sieger dieses Achtelfinals reist der FVD in der nächsten Runde. „In Gonsenheim haben wir gefühlt noch nie gewonnen“, erklärt Kober kurz nach dem Ende der Auslosung. Er habe das bereits geahnt, dass die Mainzer der nächste Pokalgegner sein könnten. An den alte Kunstrasenplatz im Mainzer Vorort habe er keine gute Erinnerungen. In den vier Partien in den vergangenen zwölf Jahren holte der FV Dudenhofen genau einen Punkt. Dem gegenüber steht ein 11:10-Pokalsieg im Dezember 2014, als Dudenhofen noch als Verbandsligist den damaligen Oberligisten aus dem Pokal warf. Da hatten auch einige aktuelle FVD-Spieler bereits mitgewirkt. „Wir warten jetz ab und sehen, wohin wir fahren“, resümiert Kober.
Erst Mainz, dann wieder Mainz
„Wir müssen erst einmal in Marienborn gewinnen“, erklärt dagegen Mechtersheims Teammanager Heiko Magin mit Blick auf ein mögliches Viertelfinale zu Hause gegen den Regionalligisten TSV Schott Mainz. „Das ist natürlich ein schönes Los.“ Von den vergangenen sieben Begegnungen mit den Mainzern hat Mechtersheim zwei gewonnen und vier verloren.
TuS-Vorstandsmitglied Dieter Demmerle warnt: „Marienborn ist jetzt umso heißer darauf, in die nächste Runde zu kommen. Denn dann hätten sie ein Mainzer Derby im Viertelfinale.“ Mechtersheim müsse am 1. Dezember alles abrufen, um gegen Schott antreten zu können. „Es gibt attraktivere Lose, aber wir können damit leben“, sagt Demmerle.