Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FVD schlägt Jägersburg

Doppelter Torschütze: Paul Stock (Mitte).
Doppelter Torschütze: Paul Stock (Mitte).

Dank der bisher besten ersten Halbzeit der Saison hat der FV Dudenhofen das zweite Heimspiel hintereinander gewonnen. Die Spargeldörfler besiegten am Samstagnachmittag den FSV Jägersburg 3:1 (2:0).

Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz. Der FVD ging mit dem ersten Torschuss des Spiels in Führung. Paul Stock, schon gegen Eppelborn mit einem Last-Minute-Treffer Matchwinner, hatte sich die Kugel erobert und vollendet.

Schon zu Beginn wirkten die Hausherren wacher als der Gast. Bezeichnend, wie Michael Bittner ein Abstimmungsproblem bei den Jägersburgern nutzte und sich den Ball erkämpfte, ehe ihn die Saarländer per Foul stoppten. Den fälligen Freistoß verwandelte dann der starke Stock (13.).

Der Schlüssel

Ein Schlüssel zum Erfolg war auch, dass der FVD aus einer soliden Abwehr und einem guten Mittelfeld heraus agierte. Die Sechser Timo Enzenhofer und Rami Zein strahlten enorm Sicherheit aus. Zein gewann viele Zweikämpfe und leitete mit seinen Balleroberungen FVD-Angriffe ein.

„Bärenstark“, nennt Zein die erste halbe Stunde des FVD: „Danach haben wir die Dinger nicht gemacht.“ Christopher Koch etwa hätte früh für mehr Klarheit sorgen können. Sein Abschluss landete nach starker Flanke Stocks jedoch über dem Jägersburger Kasten (18.). So blieb es trotz Feldüberlegenheit der Hausherren beim eher knappen 2:0.

Die eigentlich komplett harmlosen Gäste gaben sich noch nicht geschlagen. Auch im zweiten Durchgang hatte Dudenhofen aber mehr vom Geschehen an der Iggelheimer Straße, verpasste es jedoch, aus seinen Spielanteilen und Chancen Kapital zu schlagen.

Zein fit

Zein zeigte im Mittelfeld weiter eine gute Präsenz und sagte nach dem Spiel: „Ich merke, ich bin wieder fit.“ Fit war auch der an diesem Tag ganz starke Marvin Sprengling. Erst scheiterte er per Flachschuss (69.) und dann nach einem schönen Solo (71.) an Gäste-Keeper Vogel.

Mit seiner ersten halbwegs gefährlichen Aktion bekam der FSV einen Handelfmeter zugesprochen, den Frederic Ehrmann zum Anschluss verwandelte (80.). Plötzlich war ein Match, das eigentlich schon hätte entschieden sein müssen, wieder offen.

Sprenglings Glück

FVD-Coach Steffen Litzel wollte dennoch die Defensive stärken. Doch Kevin Schall wurde auf seinen Schienbeinschonerhalter hingewiesen und musste diese erst wechseln. Gut für Sprengling, denn sonst wäre er bei Paul Stocks Traumpass nicht mehr auf dem Feld gewesen und hätte das entscheidende 3:1 nicht mehr erzielt.

So folgte der Wechsel Schall für Sprengling direkt nach seinem Treffer. Der FVD hätte das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können. Am Ende blieb’s aber dabei.

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